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Kostenübernahme bei Gesundheits-Apps: Ärzte warnen vor Risiken

Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet über Medizin-Apps, die nach Beschluss des Bundestags von Krankenkassen erstattet werden sollen. Die Ärzteschaft sei jedoch skeptisch.

Gesundheitsminister Spahn feiere sich derweil als Vorreiter: „Wir werden das erste Land sein, dass solche Apps bezahlt.“ zitiert ihn die NOZ. Spahn betonte ebenfalls die Vorteile medizinischer Anwendungen im Gesundheitsalltag.

Der praktische Nutzen einiger dieser Apps sei unbestritten, so die NOZ und zitiert Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, der aufgrund der Zugangshemmnis für ältere Personen vor einer Zwei-Klassen-Versorgung warnt.

Damit Anwendungen verschrieben werden können sei eine Prüfung durch das Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte notwendig. Bei einer über ein Jahr hinausgehenden Finanzierung sei der Anbieter in der Pflicht, die verbesserte Gesundheitsversorgung des Patienten nachzuweisen.

„Viele so genannte Gesundheits-Anwendungen sind zwar witzig, aber unbrauchbar“, wird Andreas Gassen, Präsident der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zitiert. Außerdem fordere er harte Kriterien für die Gesundheits-Apps, ohne Nachweis über den medizinischen Sinn solle es keine Erstattung geben.

Eine Sorge von Experten sei die Gewinnschöpfung der Apps durch Weitergabe von Patientendaten. Der Trend sei jedoch kaum aufzuhalten, laut KBV Umfrage kämen zwei von drei Patienten selbsttätig mit Gesundheits-Apps auf die Ärzte zu.
 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Neuen Osnabrücker Zeitung