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kv.dox: KIM-Dienst der KBV kurz vor dem Start

Der Kommunikationsdienst für die Praxis „kv.dox“ steht kurz vor der Einführung. Nach erfolgreicher Prüfung durch die gematik wird jetzt der finale Test des Dienstes der KBV in ausgewählten Praxen vorbereitet. „Danach können Ärzte und Psychotherapeuten kv.dox bestellen und zum elektronischen Versand von Arztbriefen, Befunden oder AU-Bescheinigungen nutzen“, kündigte Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), an.

Berlin, 29. Oktober 2020 – Die KBV wird voraussichtlich im Laufe des kommenden Monats kv.dox auf den Markt bringen. Mit dem positiven Bescheid der gematik ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die gematik hat als Betreiber der Telematikinfrastruktur (TI) kv.dox kürzlich als Fachanwendung für die TI zugelassen. Sobald mit dem Feldtest die letzte Hürde genommen wird und die Ergebnisse vorliegen, kann die abschließende Zulassung erfolgen. Ab dann können Praxen kv.dox bestellen und auf ihren Praxisrechnern installieren.

„Wir werden den Ärztinnen und Ärzten ein gutes Produkt zu einem fairen und kostendeckenden Preis anbieten“, sagte Kriedel. kv.dox sei schließlich ein Produkt von Ärzten für Ärzte. Mit acht Euro netto im Monat liegt dieser nicht über der Förderpauschale, die Praxen für einen KIM-Dienst erhalten. Mehrkosten entstehen keine. Das ist der KBV – gerade vor dem Hintergrund der hohen Kosten in den Praxen zur Nutzung der TI – sehr wichtig.

kv.dox ist ein Dienst für Kommunikation in der Medizin (KIM), der einen sicheren elektronischen Datenaustausch innerhalb der TI ermöglicht. Über solche KIM-Dienste soll künftig die gesamte digitale Kommunikation im Gesundheitswesen laufen. Der KIM-Dienst der KBV passt zu allen Praxisverwaltungssystemen. Seine Nutzer können mit allen Ärzten, Psychotherapeuten, Zahnärzten oder Apothekern bundesweit kommunizieren, die einen KIM-Dienst verwenden – egal von welchem Anbieter.

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