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Presse

KBV-Chef Gassen: „Ich befürchte, dass wir die Menschen verlieren“

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen, kritisiert das uneinheitliche und nicht stringente Corona-Krisenmanagement der Politik. Der Impfstart bei den Hausärzten in der kommenden Woche sei aber nicht gefährdet, so Gassen in einem Interview mit der Rheinischen Post.

Der KBV-Chef hält das Versprechen des Impfangebots für jeden Bürger bis Ende des Sommers trotz des vorsorglichen Astrazeneca-Stopps noch für realisierbar: Die Impfungen in den Praxen könnten ohne Verzögerungen starten, da diese zunächst nur mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer und nicht mit Astrazeneca beginnen werde. „Biontech liefert bisher sehr zuverlässig und in immer größeren Mengen. Johnson & Johnson kommt demnächst hinzu, wenn auch in kleineren Mengen. Astrazeneca ist ja auch nicht vom Markt. Wenn die Impfzentren ihre Zahl von wöchentlich 2,2 Millionen Impfungen erreichen, die Arztpraxen jetzt starten und die Betriebsärzte helfen, dann glaube ich, dass wir das als gemeinschaftliche Anstrengung noch hinbekommen“, sagt Gassen.

Das Interview in der Rheinischen Post vom 01.04.2021