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Presse

KBV-Vorstand: „Fatal, wenn uns das BMG Knüppel zwischen die Beine wirft“

Kritik an Plänen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Kontingentierung von Corona-Impfstoffen übte am Wochenende der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Das BMG hatte zuvor angekündigt, die Bestellmenge des Impfstoffs von Biontech ab dieser Woche auf 30 Dosen pro Praxis zu begrenzen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

Der KBV-Vorstand widersprach der Darstellung des BMG, dass es für die nächsten Wochen genügend Impfstoff für Auffrischungsimpfungen geben würde. „Es ist unverantwortlich, nun so zu tun, als sei alles paletti mit den Impfstoffmengen, und es hänge ausschließlich an den Ärzten, möglichst schnell zu impfen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen.

KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister ergänzte: „Wir steuern in der nächsten Woche auf einen Impfrekord zu. Da ist es fatal, wenn uns das BMG Knüppel zwischen die Beine wirft.“ Auch andere Vertreter aus der Ärzteschaft schlossen sich der Kritik an. Der Tenor: Eine Kontingentierung zum jetzigen Zeitpunkt gefährde die Impfkampagne und sorge für immensen Zusatzaufwand für impfende Ärztinnen und Ärzte.

Der Artikel beim Redaktionsnetzwerk Deutschland vom 20.11.2021