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Presse

„Gute Ansätze – aber Know-how der Niedergelassenen einbinden“

Zum vorläufigen Referentenentwurf eines Gesundheits-Digitalagentur-Gesetzes (GDAG) erklärt Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der KBV:

Berlin, 15. Mai 2024 – „Durchaus positive Ansätze weist der vorliegende Entwurf auf. Wir begrüßen es, dass die Digitalagentur in die Lage versetzt werden soll, Maßnahmen umzusetzen mit dem Ziel, die Stabilität der Telematikinfrastruktur zu erhöhen. Das ist dringend notwendig, da es immer noch viel zu viele Ausfälle und Störungen zu verzeichnen gibt. Außerdem soll die Digitalagentur künftig auch qualitative und quantitative Anforderungen an die Praxisverwaltungssoftware definieren. Das fordern wir bereits seit längerem und ist nun im Entwurf aufgegriffen worden.

Richtig ist es auch, die Agentur zu beauftragen, den Ausdruck der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) durch ein elektronisches Verfahren zu ersetzen. Kritisch hinterfragt werden muss aber, welche Rolle die ärztliche und psychotherapeutische Selbstverwaltung spielen wird. Die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen wissen am besten, welche Erfordernisse entscheidend sind, damit digitale Prozesse die Arbeit in den Praxen wirklich erleichtern.“