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Stand 12.05.2022

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Stellungnahme der KBV zum Referentenentwurf einer SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung

Die KBV begrüßt grundsätzlich, dass für gesetzlich Versicherte ein Versorgungsanspruch mit Arzneimitteln zur Prophylaxe einer COVID-19-Erkrankung durch die Anpassung der Verordnung geschaffen werden soll.

Allerdings fehlen für diesen Versorgungsanspruch Vergütungsregelungen für die ärztliche Anwendung des Arzneimittels. Die in § 2 der MAK-Verordnung genannten Vergütungstatbestände gelten ausdrücklich nur für die Fälle, in denen durch den Bund bereitgestellten Arzneimittel mit monoklonalen Antikörpern angewendet wurden.

Der EBM beinhaltet keine Vergütungstatbestände für die präventive Anwendung von monoklonalen Antikörpern. Aus Sicht der KBV kann damit eine Vergütung der ärztlichen Leistungen über den EBM und eine Finanzierung über die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung nicht erfolgen.