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Stand 05.03.2021

Positionen

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen Influenza und Masern: Stellungnahme der KBV

Die KBV positioniert sich zum Verordnungsentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit vom 1. März 2021

Aufgrund der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) und der Umsetzung dieser in der Schutzimpfungs‐Richtlinie, haben Versicherte ab dem Alter von 60 Jahren gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nur einen Anspruch auf den Hochdosis‐Grippeimpfstoff.

Vor dem Hintergrund, dass aktuell nur ein Hochdosis‐Grippeimpfstoff – Efluelda® von Sanofi – in Deutschland zugelassen ist, verbindliche Bestellungen von Grippeimpfstoffen zum Teil bereits ohne Berücksichtigung von Efluelda® erfolgt sind und es in der Vergangenheit schon bei verschiedenen Herstellern von Grippeimpfstoffe zu Lieferproblemen und Lieferausfällen gekommen ist, begrüßt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) den durch die Rechtsverordnung vorgesehenen Leistungsanspruch der GKV‐Versicherten auch auf den inaktivierten, quadrivalenten Grippeimpfstoff.

Die Regelung schafft für Vertragsärzte und ‐ärztinnen sowie für GKV‐Versicherte eine höhere Verordnungs- und Versorgungssicherheit.

Nachfolgend nimmt die KBV zu den einzelnen Regelungen Stellung:

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