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PraxisNachrichten: Hinterher ist man immer schlauer

Über eine halbe Million Bürger unterstützen Petition zur Rettung der ambulanten Versorgung – Anhörung im Februar

11.01.2024 - Die Bundestagspetition zur Rettung der ambulanten Versorgung wird aktuell von weit mehr als einer halben Millionen Unterzeichnern unterstützt. Der Petitionsausschuss hat bereits signalisiert, dass er sich im Februar in einer Anhörung mit den Anliegen befassen wird. 

„Überwältigt und dankbar“ zeigte sich KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Stephan Hofmeister und Dr. Sibylle Steiner angesichts der rekordverdächtigen hohen Resonanz. Die massenhafte Beteiligung zeige, „die Menschen in Deutschland stehen hinter uns.“

Bürger rufen Politik zum Handeln auf

„Das ist der Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Politik“, betonte Gassen. „Die Bürgerinnen und Bürger machen sich große Sorgen um den Erhalt der wohnortnahen und qualitativ hochwertigen ambulanten Versorgung. Sie rufen die Politik zum Handeln auf. Jetzt und sofort!“ 

Dank an die Praxisteams

Gassen bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen für deren Engagement. Ohne die Unterstützung der Praxisteams, die ihre Patienten immer wieder auf die Petition aufmerksam gemacht und zur Mitzeichnung aufgerufen hätten, wäre das Ergebnis so nicht möglich gewesen.

Die Petition konnte bis zum 20. Dezember unterzeichnet werden – online oder handschriftlich auf den bereitgestellten Unterschriftenlisten. Es war ein Mindestquorum von 50.000 Unterschriften notwendig.

Laut Website des Petitionsausschusses wurden mittlerweile rund 545.000 Unterschriften gezählt (Stand 11. Januar). Diese Zahl kann sich noch etwas erhöhen, solange das Petitionsverfahren im Ausschuss nicht abgeschlossen ist und gegebenenfalls weitere, noch nicht ausgezählte Unterschriften hinzukommen. 

Aktionen warnen vor drohendem Praxenkollaps

Die Petition ist Teil der Aktionen, mit denen Ärzte und Psychotherapeuten sowie die Kassenärztlichen Vereinigungen und die KBV seit Wochen auf einen drohenden Praxenkollaps aufmerksam machen und die Politik zum Handeln auffordern.

Mit der Petition wird gefordert, die Rahmenbedingungen für die ambulante Versorgung zu verbessern. Die Sicherstellung dieser wohnortnahen und hochwertigen Gesundheitsversorgung stehe auf dem Spiel. In der Begründung zur Petition werden unter anderem die überbordende Bürokratie, die unzureichende Finanzierung und der massive Personalmangel genannt. 
 

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