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Der Arbeitstag eines Arztes: was außer Sprechstunden sonst noch dazu gehört

Was macht ein Arzt in 52 Wochenstunden?


Ein niedergelassener Arzt arbeitet zurzeit durchschnittlich 52 Stunden in der Woche. Bei 5 Arbeitstagen pro Woche sind das 10,4 Stunden am Tag.


Einen großen Teil dieser Zeit verwendet ein Arzt für die diagnostische und therapeutische Behandlung von Patienten während der Sprechstunde.


Er trägt aber auch Verantwortung für seine Mitarbeiter und muss sie koordinieren.


Pausen gibt es im Praxisalltag nur wenige.


Die Mittagszeit nutzt ein Arzt oft für Hausbesuche von Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen können.


Heutzutage braucht ein Arzt jedoch auch sehr viel Zeit für die Dokumentation seiner Arbeit, das Verfassen von Attesten, Arztbriefen, Krankenhausüberweisungen sowie die Beantwortung von Anfragen der Krankenkassen.


Auch am Nachmittag bietet der Arzt in der Regel noch Sprechstunden oder Behandlungen an.


Niedergelassene Ärzte unterliegen zudem einer Fortbildungsverpflichtung, sodass sie regelmäßig einen Teil ihrer Arbeitszeit dafür aufwenden.


Jeder niedergelassene Arzt hat zudem die Pflicht, am ärztlichen Bereitschaftsdienst teilzunehmen und ist so regelmäßig auch abends sowie an Wochenenden und Feiertagen für seine Patienten im Einsatz.

Die Sprechstundenzeit eines Arztes oder einer Ärztin ist eigentlich immer zu kurz - jedenfalls aus der Patientenperspektive. Dass zur Praxistätigkeit neben den Sprechstunden auch noch viele andere Dinge gehören, bleibt für den Patienten meist unsichtbar. Die Forderung der Politik, aus 20 Sprechstunden in der Woche kurzerhand 25 zu machen, ist eine gute Gelegenheit, sich den Arbeitstag eines Arztes mal näher anzuschauen.