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KBV‐Vorstand: Bestehende Impflücken schließen ‐ Entscheidend bleiben die STIKO‐Empfehlungen

Zur aktuellen Diskussion um Viertimpfungen gegen COVID‐19 erklärt der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV):

„Es bestehen noch erhebliche Impflücken bei den Auffrischimpfungen nach Grundimmunisierung. Diese sollten geschlossen werden. Eine pauschale Empfehlung zu einer zweiten Auffrischimpfung auch für unter 60‐Jährige geben die Datenlage und die STIKO‐Empfehlung dagegen nicht her“, sagt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV.

„Wir orientieren uns bei der Frage der Impfempfehlung ganz klar an der Ständigen Impfkommission. Die STIKO spricht ihre Empfehlungen nach medizinischwissenschaftlichen Kriterien aus“, betont Vizechef Dr. Stephan Hofmeister und fügt hinzu: „Daran sollte sich alle halten und nicht unnötig vorpreschen.“

Die bislang verwirrende Kommunikation zum Impfen werde durch solche Äußerungen fortgesetzt, sagt Hofmeister. „Gerade beim Impfen ist eine einheitliche Kommunikation wichtig – für die Patientinnen und Patienten, aber auch für die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen“, ergänzt Gassen. Nur so schaffe man Vertrauen in der Bevölkerung.

Beide appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger, Impflücken zu schließen. Insbesondere Menschen ab 70, Risikopatienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Beschäftigte im medizinischen Bereich und in Pflegeeinrichtungen sollten eine zweite Booster‐Impfung erhalten. Dies empfehle die Ständige Impfkommission aktuell.