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Sicheres Netz

Datenschutz – Was ist zu beachten?

Der Umgang mit sensiblen Patientendaten erfordert besondere Schutzmaßnahmen. Eine Grundregel lautet, dass Praxisrechner keine direkte Verbindung ins Internet haben dürfen, weil nur das den optimalen Datenschutz gewährleistet. Für Ärzte oder Psychotherapeuten, die Online-Dienste ihrer KV über eine Internetverbindung nutzen, gilt deshalb: Für den sicheren Internetzugang sind sie selbst verantwortlich.

Die Webserver der KVen sind zwar so konfiguriert, dass sie ein Höchstmaß an Sicherheit bieten und Daten nur über geschützte Verbindungen zwischen Server und Nutzer übertragen werden. Der Arzt oder Psychotherapeut hat aber dafür Sorge zu tragen, dass aktuelle Sicherheits-Updates und Patches zu seinem Betriebssystem und Browser installiert werden.

Dies ist anders bei einem reinen KV-SafeNet*-Anschluss: Hier erfolgt die Nutzung der Online-Anwendungen über ein vom Internet abgeschirmtes virtuelles privates Netzwerk (VPN). Für die Sicherheit der Verbindung sorgt der Provider. Abrechnung, Dokumentation und andere Praxisaufgaben können somit sicher online erledigt werden – und das von jedem Praxisrechner aus.

Wichtig zu wissen: Wer zusätzlich zu KV-SafeNet* das Internet oder externe Medien wie USB-Sticks nutzt, muss sich hierfür ebenfalls um geeignete Schutzmaßnahmen wie Virenschutz und Firewall kümmern.

  • „Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis“ von Bundesärztekammer und KBV finden Sie hier.
  • Das Bürger-CERT, eine Initiative des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hilft Ihnen als Warn- und Informationsdienst vor Viren, Würmern und anderen Sicherheitslücken. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Wie Sie Ihren Computer schützen können, wenn Sie im Internet surfen, erfahren Sie ebenfalls über eine Projektseite des BSI hier.
  • Informationen über Schädlinge, sowie hilfreiche Hinweise zur Vorbeugung einer Infizierung und Rettungssysteme zum Säubern finden Sie hier.
  • „Sicherheitsanforderungen für KV-SafeNet-Arbeitsplätze“ ein Dokument der KBV finden Sie hier.
  • BSI-Empfehlungen für PCs unter Microsoft Windows - für kleine Unternehmen und Selbstständige finden Sie hier.

Sicheres Netz und Internet parallel nutzen

Einige zertifizierte KV-SafeNet*-Anbieter bieten beides aus einer Hand: einen Internet- und einen KV-SafeNet*-Anschluss. Dafür gibt es Angebote mit speziellen Sicherheitsmaßnahmen und Filtern. So kann vom Praxisrechner aus auch das Internet abgesichert genutzt werden. Praxen sollten sich daher bei ihrem KV-SafeNet*-Provider erkundigen, ob dieser die Möglichkeit zum Internetzugang anbietet und welche Sicherheitsmaßnahmen der Zugang beinhaltet.

Hinweis: Ohne einen KV-SafeNet*-Anschluss wird von vielen Landesdatenschutzbeauftragten empfohlen, zwei Rechner zu nutzen – einen für die Patientendaten und das PVS sowie einen für das Internet.

* Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.