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Keine Einigung bei den Honorarverhandlungen

Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV



"Nein. Also auch in der zweiten Runde sozusagen, gab es überhaupt keine Bewegung seitens der Kassen. Von daher sind wir hier tatsächlich auch wieder ergebnislos nach Austausch unserer Positionen auseinandergegangen."



Dr Stephan Hofmeister, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV

"Ja, ich glaube, es ist ganz deutlich geworden, wie diametral auseinander die Positionen der gesetzlichen Krankenversicherung und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind. Hier herrscht ein ganz großer Dissens in der Frage, wie die Struktur der ambulanten Versorgung nachhaltig finanziert und fortschreibend finanziert werden muss. Und es ist fast schon traurig mit anzusehen, dass wir da nicht zu gemeinsamen Überlegungen kommen. Und ob das am 14. 09. besser wird, das ist noch ganz schwer abzusehen."




Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV

"Das ist jetzt die Frage, ob die Kassen mit einem Angebot an uns herantreten werden. Bisher war das ja nicht der Fall. Insofern haben wir einen erneuten Termin vereinbart, das ist der 14. 09. Es gibt ja auch eine gesetzliche Frist, innerhalb derer ein Beschluss zustande kommen muss. Ob das im Moment zu erreichen ist, ist völlig offen. Da wir kein Einlenken der Kassen erkennen können und wir sind unverändert der Auffassung, dass unsere Forderung berechtigt seriös berechnet ist und die Kollegen tatsächlich auch diese Werterhaltung brauchen, um weiter die Arbeit in den Praxen gewährleisten zu können."

Die Verhandlungen zwischen der KBV und den Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen sind auch in der zweiten Runde gescheitert. Zu unterschiedlich sind die jeweiligen Positionen. Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, und Dr. Stephan Hofmeister, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, berichten von den Verhandlungen.