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Stand 01.07.2020

Veranstaltungen

save the date: Starke Gesundheitssysteme 2020 - #healsy20: Resilient Health Systems 2020 - Digitale Konferenz am 01.Oktober 2020

#healsy20: Resilient Health Systems 2020

Digitaler Kongress der Kassenärztlichen Bundesvereinigung am 01. Oktober 2020 im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Die COVID-19-Pandemie ist für die Gesundheitssysteme eine schwere Belastungsprobe. Mit #healsy20 fragt die KBV nach den Erfahrungen in Deutschland und in Europa. Welche Versorgungskonzepte haben sich bewährt, welche Schwierigkeiten waren zu bewältigen und welche Konsequenzen sind zu ziehen? 

#healsy20 ist Teil des assoziierten Programms des Bundesministeriums für Gesundheit während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Der Kongress wird mit einer Podiumsdiskussion mit u.a. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eröffnet.

Die KBV richtet #healsy20 als einen digitalen Kongress aus und überträgt ihn live auf eine Internet-Plattform. Die Veranstaltung richtet sich an ein deutsches sowie internationales Fachpublikum. Sie besteht aus Podiumsdiskussionen und aus mehreren parallellaufenden Fachforen. Interessierte können den Kongress nach einer Registrierung entweder im Internet verfolgen oder aktiv an den Online-Diskussionen teilnehmen.  

Konferenzsprachen: Deutsch/Englisch
Dolmetscherdienst Deutsch > Englisch

01. Oktober 2020
09.00 bis 13.30 Uhr
aus dem dbb-Forum Berlin

ohne Tagungsgebühren
Registrierung für die Teilnahme ab 01. September 2020 


Thematische Schwerpunkte

Wie weiter in Europa nach COVID-19? Ausgehend vom ambulanten medizinischen System in Deutschland diskutieren wir digitale Versorgungsansätze, die Struktur von Selbstverwaltung und Fragen zur Aus- und Weiterbildung medizinischen Personals. Außerdem fragen wir nach regionalen Teststrategien zu SARS-CoV-2 sowie nach Kooperationsmodellen von öffentlichem Gesundheitsdienst und europäischen wie nationalen Gesundheitsinstitutionen. 


Fachforen (Auswahl)

Das vollständige Programm mit einem Überblick über alle Podiumsdiskussionen und Fachforen wird in Kürze veröffentlicht. 

Fachforum 1: Ambulante Versorgung in Zeiten von COVID-19

Lessons learnt? Das Forum diskutiert deutsche und europäische Erfahrungen mit COVID-19 im Versorgungsalltag. Wir fragen, wo Gesundheitssysteme besonders belastbar waren und wo nicht. In ganz Europa wurden eklatante Lieferschwierigkeiten beklagt – wie können Engpässe bei essentiellen Arzneimitteln und Schutzausrüstungen künftig vermieden werden? Ist eine europäische Reserve sinnvoll und wie müsste sie organisiert sein? Zur Sprache kommt auch die Forderung, die Produktion von elementaren Arzneimittel zurück nach Europa zu verlagern.

Fachforum 2: Digitalisierung und COVID-19

In einigen EU-Mitgliedsstaaten sind digitale Technologien im Gesundheitswesen längst etabliert. Wir fragen, ob und wie digitale Anwendungen und Plattformen bei der Bewältigung der Pandemie helfen konnten. Hat COVID-19 die digitale Transformation in den europäischen Mitgliedstaaten beschleunigt?

Ein zweiter Fokus liegt auf konkreten technische Instrumenten. Wird COVID-19 Behandlungsgespräche in Form von Videokonsultationen langfristig etablieren? Wir diskutieren auch die bisherigen Erkenntnisse um die deutsche Corona-Warn-App und andere europäische Anwendungen zur Kontaktnachverfolgung von SARS-CoV-2-Infektionen. 

Fachforum 3: Selbstverwaltung und Governance

Thema dieses Forums ist die Organisationsstruktur von Gesundheitssystemen. Wie haben europäische Länder die ambulante Versorgung organisiert? Wo besteht Reformbedarf und welche Elemente wären übertragbar? 

Wir betrachten dabei die ambulante ärztliche Versorgung in Deutschland mit ihrem System der Selbstverwaltung. Ärztinnen und Ärzte und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten organisieren sich selbst in regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen. Sie gestalten dort gemeinsam mit den Krankenkassen die Strukturen und Prozesse der ambulanten Versorgung. Die Gemeinsame Selbstverwaltung – eine Blaupause für andere Gesundheitssysteme?

  • Die niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen sowie Haus- und Fachärzte versorgen pro Jahr fast vier Millionen Patienten in ihren Praxen. Der kompetente Umgang mit Infektionskrankheiten gehört zu ihrem Alltag.

    Die niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen sowie Haus- und Fachärzte versorgen pro Jahr fast vier Millionen Patienten in ihren Praxen. Der kompetente Umgang mit Infektionskrankheiten gehört zu ihrem Alltag. In der Corona-Krise haben sie zusätzliche Behandlungskapazitäten geschaffen.

  • Über 100.000 Praxen sind wohnortnah auch während der Pandemie für ihre Patientinnen und Patienten da.

    Über 100.000 Praxen sind wohnortnah auch während der Pandemie für ihre Patientinnen und Patienten da. Einige von ihnen haben im Rahmen der Kampagne „#IhreAbwehrkräfte“ auch medial Gesicht gezeigt – natürlich mit Schutzmaske.

  • In Deutschland wird die große Mehrheit der COVID-19-Patienten in Praxen versorgt: wohnortnah und persönlich. So müssen nur jene elf Prozent ins Krankenhaus, bei denen die Krankheit sehr schwer verläuft.

    In Deutschland wird die große Mehrheit der COVID-19-Patienten in Praxen versorgt: wohnortnah und persönlich. So müssen nur jene elf Prozent ins Krankenhaus, bei denen die Krankheit sehr schwer verläuft. Mit speziellen Angeboten wie Corona-Sprechstunden, telefonischen Beratungen oder Videosprechstunden schützen die Ärzte ihre Patienten in der Praxis vor einer Infektion mit dem Corona-Virus. Das ist besonders wichtig für schwer und chronisch Kranke.

  • 150.000 Ärztinnen und Ärzte und 400.000 Medizinische Fachangestellte sind „#IhreAbwehrkräfte“ in der COVID-19-Pandemie.

    150.000 Ärztinnen und Ärzte und 400.000 Medizinische Fachangestellte sind „#IhreAbwehrkräfte“ in der COVID-19-Pandemie.

  • Die meisten Abstriche für Virus-Tests wurden von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie deren Mitarbeitenden gemacht. Damit haben sie frühe und umfangreiche Tests am Wohnort der Menschen überhaupt erst möglich gemacht.

    Die meisten Abstriche für Virus-Tests wurden von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie deren Mitarbeitenden gemacht. Damit haben sie frühe und umfangreiche Tests am Wohnort der Menschen überhaupt erst möglich gemacht.

  • 90 Prozent der Corona-Tests in Deutschland werden in vertragsärztlichen Laboren durchgeführt. Binnen kurzer Zeit haben diese ihre Kapazitäten um ein Vielfaches erhöht – auch dank Schichtarbeit an sechs Tagen in der Woche.

    90 Prozent der Corona-Tests in Deutschland werden in vertragsärztlichen Laboren durchgeführt. Binnen kurzer Zeit haben diese ihre Kapazitäten um ein Vielfaches erhöht – auch dank Schichtarbeit an sechs Tagen in der Woche. Denn: Je mehr Tests bei Verdacht auf das Corona-Virus gemacht werden, umso besser lässt sich das Infektionsgeschehen beurteilen und umso eher lassen sich weitere Ansteckungen vermeiden.

  • Die meisten Menschen würden sich auch bei einem COVID-19-Verdacht zuerst an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin wenden. Das spricht für das hohe Vertrauen der Menschen in „ihren“ Arzt.

    Die meisten Menschen würden sich auch bei einem COVID-19-Verdacht zuerst an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin wenden. Das spricht für das hohe Vertrauen der Menschen in „ihren“ Arzt. Die Praxen sind die ersten Ansprechpartner für Gesundheitsfragen aller Art – das gilt auch in der Pandemie.

  • Die Deutschen gehen 650 Millionen Mal im Jahr zum Arzt. Mit Angeboten wie speziellen Corona-Sprechstunden sorgen Ärztinnen und Ärzte dafür, dass COVID-19-Erkrankte und Verdachtsfälle getrennt von anderen Patienten in den Praxen versorgt werden können.

    Die Deutschen gehen 650 Millionen Mal im Jahr zum Arzt. Mit Angeboten wie speziellen Corona-Sprechstunden sorgen Ärztinnen und Ärzte dafür, dass COVID-19-Erkrankte und Verdachtsfälle getrennt von anderen Patientinnen und Patienten in den Praxen versorgt werden können. So können trotz Corona alle weiter behandelt werden.

  • Damit Menschen, die sich auf das Corona-Virus testen lassen möchten, nicht in den Wartezimmern der Praxen sitzen müssen, wurden in ganz Deutschland Corona-Testzentren aufgebaut.

    Damit Menschen, die sich auf das Corona-Virus testen lassen möchten, nicht in den Wartezimmern der Praxen sitzen müssen, wurden in ganz Deutschland Corona-Testzentren aufgebaut. Hier kann unter speziellen Schutzvorkehrungen getestet werden, ohne den regulären Betrieb der Praxen zu gefährden. Das hilft, Patienten, aber auch Ärzte und Ärztinnen sowie deren Personal vor Ansteckung zu schützen.

  • Gemeinsam mit ihren Kassenärztlichen Vereinigungen haben die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bundesweit über 450 Corona-Behandlungszentren eingerichtet – so wurden etwa Sportstätten zu Test- und Beratungsstellen.

    Gemeinsam mit ihren Kassenärztlichen Vereinigungen haben die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bundesweit über 450 Corona-Behandlungszentren eingerichtet – so wurden etwa Sportstätten zu Test- und Beratungsstellen.

  • Gemeinsam mit dem Fußballverein Borussia Dortmund haben Ärzte und ihre Kassenärztliche Vereinigung einen Teil des Stadions zum Corona-Behandlungszentrum umgebaut.

    Gemeinsam mit dem Fußballverein Borussia Dortmund haben Ärzte und ihre Kassenärztliche Vereinigung einen Teil des Stadions zum Corona-Behandlungszentrum umgebaut. Menschen mit Verdacht auf eine Infektion können hier ohne vorherige Anmeldung untersucht und versorgt werden. Getreu dem Motto: Die Abwehr steht!

  • Als #IhreAbwehrkräfte machen Ärztinnen und Ärzte mobil und versorgen Patienten und Risikogruppen, die nicht in die Praxis kommen können.

    Als #IhreAbwehrkräfte machen Ärztinnen und Ärzte mobil und versorgen Patienten und Risikogruppen, die nicht in die Praxis kommen können.

  • Mit ärztlicher Beratung per Telefon und in manchen Regionen sogar per Videoschalte erspart der ärztliche Bereitschaftsdienst mitunter lange und unnötige Wege.

    Mit ärztlicher Beratung per Telefon und in manchen Regionen sogar per Videoschalte erspart der ärztliche Bereitschaftsdienst mitunter lange und unnötige Wege. Ist allerdings für eine Diagnose eine körperliche Untersuchung erforderlich, vermittelt der Bereitschaftsdienst je nach Fall, Tageszeit und Region Hausbesuche, Praxistermine oder Untersuchungen in Bereitschaftspraxen.