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Glossar

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Mammographie-Screening

Als Mammografie-Screening bezeichnet man Reihen-Vorsorgeuntersuchungen auf Brustkrebs. Gesetzlich krankenversicherte Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren haben alle zwei Jahre Anspruch auf diese Untersuchung.

Me-Too-Präparate

Me-Too-Präparate (englisch, wörtlich: Ich-auch-Präparate) sind Arzneistoffe, die pharmakologisch ähnliche oder gleichwertige Wirkungen haben wie bereits existierende Medikamente. Sie bieten gewöhnlich keine besonderen therapeutischen Vorteile gegenüber dem Ursprungsmedikament, sind aber oft wesentlich teurer. Eine andere gängige Bezeichnung für das Me-Too-Präparat ist Analogpräparat.

Morbidität

Morbidität ist ein statistischer Begriff in der Medizin, der, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, die Häufigkeiten von Erkrankungen zu einem Zeitpunkt oder in einem definierten Zeitraum erfasst. Die Morbidität hat seit 2009 einen Einfluss auf die Zahlungen der gesetzlichen Krankenkassen an die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Morbiditätsorientierter RSA (Morbi-RSA)

Die Ausgleichzahlungen zwischen den Krankenkassen im Risikostrukturausgleich (RSA) richteten sich nach Kriterien, wie beispielsweise Alter, Einkommen und Geschlecht, der bei der jeweiligen Krankenkasse Versicherten. Im Zuge der Einführung des Gesundheitsfonds 2009 berücksichtigt der morbiditätsbezogene RSA zusätzlich auch die unterschiedliche Krankheitsbelastung der gesetzlich Versicherten.

 

Die Krankenkassen erhalten aus dem Gesundheitsfonds eine Grundpauschale sowie Zu- und Abschläge. Letztere sollen den nach Alter, Geschlecht und Krankheit unterschiedlichen Versorgungsbedarf der in den verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen versicherten Menschen ausgleichen. Für 80 schwerwiegende und kostenintensive Krankheiten wurden Morbiditätszuschläge ermittelt.

Morbiditätsorientierung

Der Begriff bedeutet: Ausrichtung daran, wie krank eine (Bevölkerungs-, Versicherten-)Gruppe ist. Eine Morbiditätsorientierung findet beispielsweise beim Risikostrukturausgleich beziehungsweise beim Gesundheitsfonds statt.

Morbiditätsrisiko

Morbiditätsrisiko bedeutet das Risiko der Häufigkeit von Krankheiten. Gemeint ist oft das Risiko sämtlicher innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung zu behandelnden Krankheiten.

MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum)

Ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) ist eine fachübergreifende, ärztlich geleitete Einrichtung, in der im Arztregister eingetragene Ärzte als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind. Durch die strukturierte Zusammenarbeit mehrerer ärztlicher Fachgebiete wird eine patientenorientierte Versorgung aus einer Hand ermöglicht.