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Veranstaltungen

Geplante Abschaffung der Neupatientenregelung: Sondersitzung der Mitglieder der KBV-VV und der Vorstände und VV-Vorsitzenden der KVen

9. September 2022, 10-12 Uhr, Berlin

Die Auswirkungen der geplanten Aufhebung der Neupatientenregelung waren Anlass einer Sondersitzung. In der Veranstaltung wurden die Folgen der von der Politik aufgestellten Sparpläne aufgezeigt und ein deutliches Zeichen gegen die drohende Schwächung der ambulanten Versorgung gesetzt. 

Reden von Vertretern der KBV und BÄK

Reden von KV-Vertretern

Abschaffung der Neupatientenregelung - Meinungen aus der Praxis

Aufzeichnung der Veranstaltung

Den gesamten Mitschnitt der SItzung können Sie hier anschauen (Externer Link zu Youtube)

Unterschriften-Aktion - jetzt noch mitmachen!

Ärzte und Psychotherapeuten haben die Möglichkeit einen offenen Brief an Minister Lauterbach zu unterschrieben. In dem Brief wird Lauterbach aufgefordert, die Pläne zur Streichung der Neupatientenregelung fallen zu lassen und den Entwurf für das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz zu ändern. 

Hier finden Sie den Brieftext. Unterschreiben Sie jetzt!

Stichwort: Neupatientenregelung

Die Neupatientenregelung wurde vor drei Jahren mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz eingeführt, damit Patienten, die zum Beispiel keinen Hausarzt oder Orthopäden haben, schneller einen Termin bekommen. Es wurde festgelegt, dass die Leistungen für die Behandlung von Patienten, die erstmals oder erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder in der jeweiligen Arztpraxis behandelt werden, in voller Höhe vergütet werden. Auf diese Weise wurde ein Anreiz für die durch Budgetierung und hohe Patientenzahlen ohnehin stark belasteten Praxen geschaffen, zusätzlich kurzfristige Termine anzubieten und neue Patienten aufzunehmen.

Mit dem GKV-Finanzierungsstabilisierungsgesetz will die Bundesregierung diese Regelung ab Januar 2023 wieder abschaffen. Außerdem sollen ärztliche Untersuchungen und Behandlungen, die in offenen Sprechstunden durchgeführt werden, weiterhin mit Geldern aus der gedeckelten morbiditätsbedingten Gesamtvergütung finanziert werden. Ursprünglich ist vorgesehen, dass die Krankenkassen zusätzliche Finanzmittel bereitstellen müssen, damit Versicherte schneller einen Termin bekommen beziehungsweise einen Facharzt konsultieren können.