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MRSA in der Praxis – Suchen, Finden und Sanieren!

KBV, KVen und Krankenkassen helfen im Kampf gegen MRSA

In Deutschland infizieren sich jährlich 400.000 bis 600.000 Menschen im Zusammenhang mit medizinischen Maßnahmen. Patienten, die sich mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) anstecken, erleiden vermehrt einen schweren Krankheitsverlauf. Die vor allem durch ungezielten Einsatz von Antibiotika hervorgerufene Resistenz dieses Erregers schränkt die Behandlungsmöglichkeiten erheblich ein und begünstigt die weitere Verbreitung von MRSA.

Die KBV, die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Krankenkassen unterstützen den Kampf gegen MRSA im ambulanten Bereich. Nach einer zweijährigen Einführungsphase wird die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit MRSA nunmehr über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vergütet. Die Leistungen der seit 1. April 2012 gültigen MRSA-Vergütungsvereinbarung nach § 87 Abs. 2a S. 3-6 SGB V wurden mit Wirkung zum 1. April 2014 in einen neuen Abschnitt 30.12 des EBM überführt. 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Erläuterungen zur Abrechnung mit der Möglichkeit zur Online-Zertifizierung sowie Merkblätter für Patienten und Ärzte zum Umgang mit MRSA.