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Delegation

Regelungen zur Delegation ärztlicher Leistungen

Nichtärztliche Praxisassistenten (NäPa) und Medizinische Fachangestellte entlasten Ärzte

Niedergelassene Ärzte müssen nicht alle Tätigkeiten bei der Behandlung ihrer Patienten selbst durchführen. Bestimmte Leistungen können sie an ihr nichtärztliches Personal delegieren, das sie so von einer Reihe von Tätigkeiten entlastet.

Die KBV hat eine Vereinbarung mit dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen getroffen, die die Delegation ärztlicher Leistungen regelt. Teil dieser Vereinbarung ist ein Katalog, der beispielhaft aufführt, welche Leistungen delegierbar sind. Zudem werden die Anforderungen für die Delegation beschrieben.

Damit eine nichtärztliche Fachkraft eine Tätigkeit übernehmen kann, muss sie mindestens einen Abschluss zur Medizinischen Fachangestellten oder eine vergleichbare Ausbildung haben. Sie führt die Tätigkeiten stets unter Anleitung des Arztes durch - die Verantwortung trägt dabei der Arzt.

In der Vereinbarung ist auch festgelegt, welche Tätigkeiten nicht delegierbar sind. Dazu gehören die Anamnese, die Indikations- und Diagnosestellung sowie operative Eingriffe. 

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Abrechnung von delegationsfähigen Leistungen

Der EBM regelt die Abrechnung von delegationsfähigen Leistungen. Die folgenden Seiten zeigen, welche Leistungen das sind und welche Ärzte diese abrechnen können.

Genehmigung schon mit Ausbildungsbeginn

Nichtärztliche Praxisassistenten können in einer Praxis bereits tätig werden, sobald sie mit der Fortbildung begonnen haben. Diese Übergangsregelung besteht bis Ende 2018.

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