QM-Systeme im Vergleich

Spezifische QM-Systeme bzw. -Verfahren für Praxen

Bitte beachten Sie: Die vorgestellten Systeme / Verfahren weisen in struktureller Hinsicht und konzeptionellem Spektrum erhebliche Unterschiede auf, so dass ein direkter Vergleich der Kriterien nur eingeschränkt möglich ist. Um Ihnen eine Orientierung zu verschaffen, haben wir trotzdem versucht, die Verfahren gegenüber zu stellen. Außerdem handelt es sich lediglich um eine Auswahl aus zahlreichen branchenspezifischen als auch branchenübergreifenden Angeboten.

Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

Stand: Juli 2011

 

 

 

 

 

 

Übersicht
Darstellung anhand folgender Kriterien: QEP®

KPQM 2006/ KVWL

qu.no/ KVNo

KTQ® EPA
Qualität und Entwicklung in Praxen“ KVWL Praxis
Qualitätsmanagement
Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ European Praxisassessment

System der KBV/ KVen

Dieses Verfahren wird von der KVNo unter dem Namen qu.no angeboten (Lizenz KVWL).

Gesellschafter für das Verfahren für Praxen ist u.a. der Hartmannbund

Aqua-Institut
Zielgruppe Praxen
alle Fachgruppen - auch für Psychotherapeuten
Praxen
alle Fachgruppen - auch für Psychotherapeuten

• KTQ in Krankenhäusern

• KTQ im Bereich Rehabilitation

• KTQ in Pflegeeinrichtungen, Hospizen und alternativen Wohnformen

• KTQ in Praxen & MVZ (Arzt,- Zahnarzt und psychotherapeutische Praxen)

Praxen, MVZ
alle Fachgruppen - auch für Psychotherapeuten und Zahnärzte
Wurde das QM-Verfahren im ambulanten Bereich evaluiert? Ja, mit 60 Pilotpraxen. Wissenschaftliche Begleitung und externe Evaluation der Pilotphase durch das IMI-Institut in Tübingen (Prof. Selbmann) Ja, durch KVWL. Ja, mit 15 Pilotpraxen (seit Feb. 2004). Ja, mit 51 Pilotpraxen. Evaluation durch AQUA und Center for Quality of Care, Nijmegen.
Grundlage und Aufbau des QM-Verfahrens

Abläufe, Tätigkeiten sowie die Rahmenbedingungen aller Praxisbereiche werden betrachtet.

Korrespondieren- der Selbstbewertungskatalog (integriert in Qualitätsziel- Katalog)

Systemaufbau:
Verschiedene Bausteine und Unterstützungs- instrumente:
1. Qualitätsziel-Katalog mit 5 Kapiteln
• Patientenversorgung
• Patientenrechte und Patientensicherheit
• Mitarbeiter und Fortbildung
• Führung und Organisation
• Qualitätsentwicklung

61 Kernziele mit 272 Nachweisen/ Indikatoren und operationalisierten Fragen

2. QEP-Einführungsseminar
3. QEP-Manual
4. QEP-Zert.-verfahren

QM-gerechtes Vorliegen (Ablaufschemata, Verfahrensanweisungen) von mindestens 10 Praxisprozessen mit Bezug zu den drei Kapiteln:

• Patienten (Diagnostik/ Therapie)
• Mitarbeiter – Personalführung
• Administration

Pflichtprozesse müssen beschrieben werden (Notfallmanagement, Teambesprechung, Beschwerdemanagement, Beschreibung von Kooperationen);
Praxisorganigramm ist gefordert.

Es muss mindestens aus drei definierten Bereichen je eine Verfahrensanweisung/Prozess vorhanden sein; der Rest ist frei wählbar.
FlowChart-Darstellung ist Pflicht.
Dieses Verfahren bildet nicht die gesamte Praxis ab.

Systemaufbau:
3 Kapitel

Tätigkeiten und Rahmenbedingungen der Praxis

Korrespondierender Bewertungskatalog

Systemaufbau:
6 Kategorien
• Patientenorientierung in der Praxis
• Führung der Praxis
• Mitarbeiterorientierung
• Sicherheit in der Praxis
• Informationswesen
• Aufbau des QM in der Praxis
44 Kriterien
252 Fragen
Checklisten

KTQ-Katalog ist Bestandteil des KTQ-Manuals

Qualitätsindikatoren und -Items-Katalog mit korrespondierenden
Frage- und Assessmentbögen,
Benchmarking-Datenbank

Abläufe, Tätigkeiten der Praxis werden betrachtet.

Systemaufbau:
5 Domänen
• Qualität und Sicherheit
• Information
• Finanzen
• Menschen
• Infrastruktur
34 Dimensionen
225 Indikatoren
365 Items

Eigenschaften des QM-Verfahrens

• modular aufgebaut
• für Anfänger und Fortgeschrittene nutzbar
• umfassend
• indikatorenorientiert
• praxisspezifisch
• handbuchgestützt
• prozessorientiert
• ergebnisorientiert
• auf Qualitätsziele gerichtet (+Nachweise/ Indikatoren)
• messbare Kriterien
• weitgehend selbsterklärend
• weiterentwicklungsfähig  

• Integration medizinischer Indikatoren
• weitgehend kompatibel zu anderen QM-Verfahren

• modular aufgebaut

• praxisspezifisch

• prozessorientiert

• schnelle Umsetzbarkeit (fordert nur mind. 10 Prozesse)

• weiterentwicklungsfähig

qu.no ist kompatibel zu QEP:

Ausgehend von der Umsetzung der G-BA Richtlinie mittels qu.no ist es sehr hilfreich, jene QEP-Ziele zu wählen, die der G-BA-Richtlinie zugeordnet werden können.

• umfassend
• praxisspezifisch
• auf Beantwortung von Fragen gerichtet
• weiterentwicklungs- fähig
• modular aufgebaut
• indikatorenbasiert
• praxisspezifisch
• europäisch
• prozessorientiert
• ergebnisorientiert
• auf Qualitätsindikatoren gerichtet
• weiterentwicklungs- fähig (auch auf  medizinische Indikatoren)
• weitgehend komplementär zu anderen QM-Verfahren
Welche bestehenden QM-Systeme wurden bei der Entwicklung berücksichtigt? Joint-Commission (stat. + ambulant), ISO 9001:2000, EFQM, äzq-Checkliste (QMA), australisches Hausarztsystem (Standards for General Practices), KTQ, Visitatie, Balanced Scorecard ISO 9001:2000, EFQM, Visitatie Joint-Commission, EFQM, ISO 9001 :2000, Australian Council on Healthcare Standards (ACHS), Canadian Councils on Health Care Accreditation (CCHSA) Visitatie,
Balance Scorecard, EFQM, ISO 9001:2000, KTQ, alle indikatoren- basierten praxisspezifischen Systeme
Wer hat das Verfahren entwickelt? Arbeitsgruppe der KBV und der KVen:
niedergelassene Ärzte und Psycho- therapeuten, QM-Spezialisten, Arzthelferinnen

Prinarum GmbH im Auftrag des Ausschusses Qualitätssicherung und QM der KVWL mit niedergel. Ärzten

copyright des Verfahrens besitzt die KVWL

Gremien und Arbeitsgruppen der KTQ

KTQ® gGmbH gegründet von Spitzen- verbänden der KK, DKG, BÄK, DPR u.a.

Nach Pilotphase wurde der Hartmannbund Gesellschafter bei KTQ

TOPAS Europe, Arbeitsgruppe von QM-Experten des hausärztlichen Bereichs in 6 europäischen Ländern
(NL, GB, F, B, Ch, D;
A, SLO, IL)
Bertelsmann Stiftung; AQUA-Institut, TOPAS Germany
Welche Unterstützungs-leistungen bietet das Verfahren den Praxen? • systemspezifische Schulung „QEP-Einführungsseminar“
 (13 Std.)
• Qualitätsziel-Katalog mit Fragebeispielen und Erläuterungen (inkl. gesetzl. Vorschriften)
• QEP-Manual mit Umsetzungsvorschlägen/ Internen Regelungen und Muster-dokumenten; Beispieltexte zu allen Kapiteln und Kernzielen
• Unterstützung durch KVen und KBV -> Beratung, Hotline
• Crossmatrix zur ISO 9001:2000; KTQ
• Qualitätszirkeldramaturgien für `QEP im Qualitätszirkel´
• systemspezfische Schulung (12 Std.)
• KPQM/ qu.no-Einführungs-Handbuch (Kurzeinführung zu QM, modellhafte Muster für Prozessbeschreibung mit Flussdiagram-men; exemplarische Muster-Verfahrens- und –Arbeitsanweisungen)

• systemspez. Schulung

• KTQ-Fragenkatalog

• Leitfäden

• KTQ-Manual (beinhaltet KTQ-Katalog; enthält zusätzliche Erläuterungen zur Durchführung des KTQ-Zertifizierungs- verfahrens)

• KTQ-Handbuch mit Tipps und Checklisten

• KTQ-Forum

• wenig umfassende Unterstützungs- leistungen, da reines Bewertungsverfahren

• KTQ-Award

• systemspezifische Schulungen
• Fragebögen für Praxisinhaber, Mitarbeiter und Patienten
• Auswertung der Fragebögen mit Stärken/Schwächen-Ist-Analyse;
• Erläuterung durch Visitor in Teambesprechung
• Problemorientiertes Praxishandbuch
• Online-Materialiensammlung mit Checklisten und Ablauf- beschreibungen
• kostenlose Nutzung der Benchmark-online-Datenbank für 3 Jahre
Was beinhalten die schriftlichen Unterstützungs- instrumente? Das QEP-Manual beinhaltet Umsetzungsvorschläge, Tipps, Service- informationen sowie Mustervorlagen für Interne Regelungen und weitere QM-Dokumente zu allen Kernzielen (auch auf CD-Rom) Kurzeinführung zu QM, modellhafte Muster für Prozess- beschreibung mit Flussdiagrammen; weitere exemplarische Muster KTQ-Manual beinhaltet den KTQ-Katalog und Erläuterungen zur Durchführung des KTQ-Zertifizierungsver- fahrens.
KTQ-Handbuch beinhaltet Überblick über Verfahren, Tipps für die Umsetzung, Checklisten, Musterdokumente.
Individuellen Feedbackbericht, Hintergrund- informationen und Anregungen für das praxisinterne QM
Wer führt die Schulungen zum Verfahren durch? KVen, Berufsverbände und Ärztekammern mit lizenzierten QEP-Trainern Nordrheinische Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung                    Institut für ärztliches Management der Ärzte-kammer Westfalen-Lippe und Prinarum GmbH KTQ-lizenzierte Trainer Schulungen zur Einführung und themenspezifische Workshops durch akkreditierte Anbieter
Welche Entwicklungs-möglichkeiten bietet das Verfahren? • nach der Erfüllung der Kernziele ist eine Weiterentwicklung anhand von weiteren Zielen möglich (Excellence- bewertung)
• Benchmarking ist geplant
• Einstieg für ein umfassendes QMS
• Erweiterung auf umfassende Systeme/ Verfahren möglich
-- Zugang zu einer europäischen Benchmarking-Datenbank
Schnittstelle zu anderen Aspekten der Gesundheits- versorgung

von Praxen, MVZ und Kooperationen nutzbar

Q-Ziele auch zu Patienteninformation, Prävention und DMP.
Q-Ziele zu fachspezifischen medizinischen Inhalten

Integration in Qualitätszirkeln (QZ-Dramaturgien für „QEP im QZ“ ab 2007 verfügbar)

Integration von AQUIK-Indikatoren

Beschreibung der Kooperation an den Nahtstellen der Versorgung

Schnittstellen vom ambulanten Bereich zu folgenden Einrichtungen vorhanden:

• Krankenhäuser (stationär)

• Rehabilitation

• Pflegeeinrichtungen, Hospize und alternative Wohneinrichtungen

Q-Indikatoren auch zu Patienten- information, Prävention, DMP und medizinischen Inhalten (werden schrittweise umgesetzt)

Zuweiserbefragung für Schnittstelle Hausarzt/Facharzt

Integration in QZs möglich

Ist die Bewertung des Zertifizierungs- verfahrens transparent und nachvoll- ziehbar? Ja Ja Ja Ja

Zertifizierungs- fähig?

ACHTUNG:
Voraussetzungen und Art der jeweiligen Zertifizierung sind sehr unterschiedlich!

Ja

zertifizierungsfähig
selbstbewertungsfähig

Zertifikat 3 Jahre gültig

Liste zert. Praxen siehe hier

Ja

zertifizierungsfähig


Zertifikat 3 Jahre gültig

Ja

zertifizierungsfähig
selbstbewertungsfähig

Zertifikat 3 Jahre gültig

Liste zert. Praxen siehe hier

Ja

zertifizierungsfähig
selbstbewertungsfähig

Zertifikat 3 Jahre gültig

Liste zert. Praxen siehe hier

Wer begeht die Praxen bei der Visitation / beim Audit? • ausgewählte Visitoren mit Ausbildung im medizinischen Bereich, Erfahrung mit QEP und im ambulanten Gesund- heitswesen und QM-Ausbildung. Die Visitoren sind durch die KBV akkreditiert.
• QEP-Visitorenausbildung
• Auditoren, die durch die KVWL akkreditiert werden. Auditoren sind Ärzte mit QM- und Zertifizierungskompetenz
• KPQM/ qu.no-spezifische Visitoreneinweisung
• Visitoren, die durch die KTQ ausgewählt wurden (aktive leitende Arztfachhelferinnen, niedergelassene Ärzte sowie Psychotheraptuen mit Erfahrung im QM)
• KTQ-Visitoren- ausbildung
• EPA-Visitoren, die von der Stiftung Praxissiegel e.V. für das Verfahren akkreditiert sind. (Personen, die mit dem Handlungsfeld von Praxen und QM vertraut sind)
• Einführungsseminar  für Visitoren bzw. „Train the Trainer“
Wer zertifiziert? von KBV akkreditierte Zertifizierungsstellen von der KVWL akkreditierte Zertifizierungsstellen von der KTQ akkreditierte Zertifizierungsstellen Verein „Stiftung Praxissiegel e.V.“
(Bertelsmann Stiftung, TOPAS-Germany e.V.)
Was ist für das Erreichen eines Zertifikats nötig? • Erfüllung aller für die jeweilige Praxis anwendbaren QEP-Kernziele:
Bei der Erstzertifzierung müssen mind. 90% aller anwendbaren Nachweise erbracht werden; bei einer Folgezertifzierung mind. 96%.
Es besteht die Möglichkeit zur Nachbesserung.
• Überprüfung der Dokumentation und der Erfüllung/ Umsetzung vor Ort (Praxisvisitation)
• KPQM-Qualitätsbericht (Darstellung der Vertragsarztpraxis, Qualitätspolitik und mindestens 10 ausgewählte Kernprozesse)
• Überprüfung des Qualitätsberichts und kollegiales Gespräch vor Ort (lernendes Audit)
• Erreichen von 55% der KTQ-Gesamtpunktezahl (adjustiert) und 55% der Punktzahl in der Kategorie 1 "Patienten- orientierung"
• Kurzfassung der KTQ-Selbstbewertung als Qualitätsbericht
• Überprüfung der Dokumentation und Umsetzung vor Ort
Durchführung aller Elemente des EPA-Verfahrens:
• Selbstassessment
• Mitarbeiter- und Patientenbefragung
• Praxisbegehung
• Arztinterview
• Feedbackgespräch im Team
• 50 % Zielerreichung aller Indikatoren
• Erfüllung von 9 (6 für Zahnärzte) sicherheits-relevanten Indikatoren
Kosten:
Schulung QEP-Einführungsseminar, 1,5 Tage: ca. 150 – 250,- €  pro Person (incl. Qualitätsziel-Katalog und ggf. QEP-Manual) 100 – 350,- €/Person Je nach Anbieter unterschiedlich Je nach Anbieter, Dauer und Inhalt unterschiedlich
Unterlagen

QEP-Qualitätszielkatalog 29,95 €

QEP-Manual (inkl. CD-Rom mit Musterdokumenten: 199,- €)

Möglichkeit zu günstigerem Bezug des QEP-Manuals in Verbindung mit der Teilnahme an einem QEP-Einführungsseminar

KPQM 2006 (Basishandbuch):
24,95 €
KTQ-Erfassungs- software „KTQ-PRAX“ zur Generierung des KTQ-Qualitäts- berichtes: je nach Anzahl der Arbeitsplatz- lizenzen: 220,- bis 600,-€
KTQ-Manual mit Elementen: 39,80€
KTQ-Handbuch: 29,80 €

Kosten des Verfahrens 2.499,-€ incl. MwSt. Dies beinhaltet:
Fragebögen, Auswertung der Befragungen, Zugang zur Online-Benchmarking- und Materialdatenbank für 3 Jahre, EPA-Handbuch, Visitation (incl. Interview und Teambesprechung; s.u.)

Rezertifizierung 1.990,-€

alle Preise für Einzel- oder Gemeinshafts-praxis, MVZ auf Anfrage

Zertifizierung Zwischen 1.200,- €  und 2.000,-€ je nach Praxisgröße
Dies beinhaltet: Dokumentenprüfung, Gespräch mit der Praxisführung,
3-8 Std. Praxisbegehung (je nach Praxisgröße), Teaminterview und
Visitationsbericht, Zertifikat
700,-€  für 3 Stunden Zwischen 2.020,- € und 4.670,- € je nach Praxisgröße Im Gesamtpreis von 2.499,- € ist eine Visitation enthalten: 3 Std. Praxisbegehung, ca. 1 Std. Arzt-interview, ca. 2 Std. moderierte Teambesprechung, Ergebnisbericht.
Das Zertifikat kostet zusätzlich 119,- €.
Weitere Informationen www.kbv.de/qm
Beratungstelefone der KVen
 www.kvno.de
 www.kvwl.de
www.prinarum.de
www.ktq.de

www.europaeisches-praxisassessment.de 

www.praxissiegel.de

Kontakt qep@kbv.de

joerg.otte@kvwl.de

gisela.schmid@kvno.de

info@ktq.de info@praxissiegel.de
info@europaeisches-praxisassessment.de

 

Die Gegenüberstellung der QM-Systeme QEP, KPQM 2006, KTQ und EPA als Download

Dokumente zum Download
Titel Stand Datei
QM-Systeme im Vergleich: QEP, KPQM 2006, KTQ und EPA 07/2011 PDF-Dokument zum Download 78 KB

 
Letzte Änderung 05.09.2011
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