Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Telemedizinische Kontrolle

Überwachung von Patienten mit einem Defibrillator oder CRT-System

Die Überwachung von Patienten mit einem Defibrillator oder CRT-System wurde 2016 als erste telemedizinische Leistung in den EBM aufgenommen und kann seither abgerechnet werden.

Damit können Kardiologen die Funktionsfähigkeit bestimmter kardiologischer Implantate auch telemedizinisch in der Praxis überprüfen. Zu den Geräten, die dann fernüberwacht werden können, gehören neben implantierten Kardiovertern beziehungsweise Defibrillatoren auch implantierte Systeme zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-Systeme).

Abrechnungshinweise

Abrechnungshinweise

Neue Gebührenordnungspositionen

Für die telemedizinische Kontrolle von Patienten mit einem Kardioverter/Defibrillator oder einem CRT-System werden zum 1. April 2016 neue Gebührenordnungspositionen (GOP) in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen: die GOP 13554 für Internisten mit Schwerpunkt Kardiologie und die GOP 04417 für Kinder- und Jugendmediziner mit Schwerpunkt Kardiologie. Neu ist außerdem die GOP 01438 für die telefonische Kontaktaufnahme mit dem Patienten im Zusammenhang mit einer telemedizinischen Funktionsanalyse.

Zwei Möglichkeiten für Kontrolle

Die im EBM bereits vorhandene GOP 13552 / 04418 für die Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers und/oder eines Kardioverters/Defibrillators kann weiterhin abgerechnet werden und zwar immer dann, wenn der Patient zur Kontrolle die Praxis aufsucht und ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt stattfindet. Die Bewertung der GOP für die telemedizinische Funktionsanalyse entspricht jeweils der Bewertung der GOP für die Kontrolle in der Praxis.

Ärzte benötigen Genehmigung

Die Berechnung der GOP 13552 und 13554 beziehungsweise 04417 und 04418 setzt eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Herzschrittmacherkontrolle voraus. Diese Vereinbarung wollen KBV und Krankenkassen bis Ende Oktober 2016 überarbeiten und eine weitere für die Funktionsanalyse von Kardiovertern/Defibrillatoren und CRT-Systemen abstimmen.

Neue Vereinbarung kommt Ende Oktober

Die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für die telemedizinische Funktionsanalyse sollen bis zu diesem Termin in einer gesonderten Vereinbarung festgelegt werden. Eine Übergangsregelung sieht vor, dass bis längstens Ende 2016 für die Berechnung der telemedizinischen Leistungen die Genehmigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Herzschrittmacherkontrolle ausreichend ist.

Angebot melden

Sie bieten einen Dienst zur Überwachung von Herzschrittmachern an und verfügen über die notwendigen Zertifikate? Gern veröffentlichen wir den Namen des Dienstes auf unserer Internetseite. Dazu senden Sie bitte eine ausgefüllte Selbstauskunft an:

KBV
Dezernat 3, Abteilung EBM
Postfach 12 02 64
10592 Berlin

Formular zur Selbstauskunft für Anbieter von Herzschrittmacherkontrollsystemen