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QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen

QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen

QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen® ist das Qualitätsmanagement-System der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für vertragsärztliche und –psychotherapeutische Praxen und MVZ.

Stiftung Warentest urteilt: "Das Qualitätsmanagementsystem QEP berücksichtigt Patientenbelange in Arztpraxen am besten." (zum Testbericht der Stiftung Warentest test 11/2009)

 

Hinweis auf QEP-Aktuell

Das 9. QEP-Aktuell für QEP-Trainer®, QEP-Visitoren®, QEP-Multiplikatoren® und QEP-zertifizierte Praxen findet am Samstag, 12. September 2015 statt:

Wir feiern 10 Jahre QEP - Qualität und Entwicklung in Praxen®!

weitere Informationen

QEP® ist spezifisch auf die Abläufe und Bedingungen in der ambulanten Gesundheitsversorgung zugeschnitten. Es kann von Praxen, ärztlichen oder interdisziplinären Kooperationsgemeinschaften, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und allen sonstigen Einrichtungen, die es als hilfreich und nutzbringend bewerten, für den Aufbau und die Weiterentwicklung des internen Qualitätsmanagements (QM) verwendet werden. Zwischenzeitlich finden sich unter den Anwendern auch Zahnärzte und Physiotherapeuten. QEP ermöglicht je nach Ausgangssituation und Bedarf einen schrittweisen Einstieg ins QM. Als Werkzeug zur Optimierung der Führungsaufgaben und Organisation kann es wesentlich zu einer guten Patientenversorgung beitragen.

Charakteristika von QEP

In Zeiten, in denen Vorschriften immer zahlreicher und unüberschaubarer werden und Anforderungen an Mitarbeiterführung und Patientenversorgung beständig steigen, stellt QEP ein Angebot dar, das hilft, kritische Prozesse und Vorgänge zu identifizieren und zu hinterfragen: Wie sind diese organisiert? Wer ist für was verantwortlich bzw. zuständig? Wo gibt es möglicherweise Verbesserungspotentiale? Folgende Anforderungen werden mit dem QM-System QEP erfüllt:

  • Die Patientenversorgung steht im Mittelpunkt.
  • Das Instrumentarium ist leicht verständlich und umsetzbar sowie kostengünstig.
  • Der Aufbau kann modular erfolgen, um eine individuelle Umsetzung zu ermöglichen.
  • Begleitende Unterstützungsangebote stehen zur Verfügung.
  • Eine spätere Zertifizierung ist möglich.
  • Das Konzept ist wissenschaftlich geprüft: es hat in einer externen Evaluierung seine Anwendbarkeit und praktische Relevanz belegt.
  • QEP ist indikatorenbasiert.  

 

Die Entwicklung von QEP

Zahlreiche, in der Regel für den industriellen Bereich oder große Organisationseinheiten entwickelte Qualitätsmanagement-Verfahren werden auch für Arzt- und Psychotherapeutenpraxen angeboten. Bei der Entwicklung von QEP standen folgende Aspekte im Vordergrund: einfache Anwendbarkeit, praktischer Mehrwert für die Nutzer sowie die Sicherheit, ein Qualitätsmanagement in der Praxis zu installieren, das von Anfang an für die Anwendung in Praxen und nicht für andere, systemfremde Bereiche konzipiert wurde.

Lesen Sie unter "ganzen Text anzeigen" mehr zur Entwicklung von QEP von 2005 bis heute.

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Grundlage der Entwicklung des Qualitätsmanagementsystems der KVen und KBV war die systematische Sichtung der bisherigen, anerkannten nationalen wie internationalen Ansätze (beispielsweise EFQM, ISO, Joint Commission, Visitatie sowie australischer und kanadischer Verfahren). Exzerpiert wurden diejenigen Anteile, die sowohl für die Betriebsgrößen „Praxis“ oder MVZ geeignet sind sowie den besonderen Rahmenbedingungen des deutschen ambulanten Gesundheitssystems entsprechen. Auf diese Weise fanden bewährte Elemente der erwähnten Ansätze Eingang in das vorliegende Konzept.

Aufbauend auf dieser Synopse hat eine Arbeitsgruppe aus niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten, Mitarbeitern aus KVen, QM-Experten und Arzthelferinnen das vorliegende QM-Verfahren erstellt. Daraus wurde ein Katalog mit für Praxen relevanten Qualitätszielen formuliert und in einer Pilotphase mit 61 Praxen nahezu aller Fachrichtungen getestet und evaluiert. Wissenschaftlich begleitet wurde die Pilotphase durch das Institut für Medizinische Informationsverarbeitung der Universität Tübingen (imi). Folgende Fragestellungen standen dabei im Vordergrund: Verständlichkeit, Relevanz und Umsetzbarkeit der Qualitätsziele, Aufwand für die Praxen, Hilfestellung durch weitere Unterstützungsangebote wie das QEP-Manual, Anwendbarkeit für unterschiedliche Praxisgrößen etc. Die Ergebnisse der Pilotphase sind in den Qualitätsziel-Katalog und das Bewertungsverfahren sowie in die Unterstützungsangebote einschl. des QEP-Manuals und der Muster-Dokumente eingeflossen. Laufende Rückmeldungen von Anwenderpraxen, Trainern und Visitoren sowie aktuelle gesetzliche Anforderungen wurden bei der Erarbeitung des Qualitätsziel-Kataloges 2010 berücksichtigt.

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