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Stand 01.04.2016

Holmium-Laser

Holmium-Laser zur Behandlung des benignen Prostata-Syndroms

Qualitätssicherung in der Urologie

Am 1. April 2016 wurde die Behandlung des benignen Prostata-Syndroms mittels Holmium-Laser (Holmium-Laser bei bPS) in den EBM aufgenommen. Belegärztlich tätige Fachärzte für Urologie dürfen die entsprechenden Enukleations- oder Resektionsbehandlungen der Prostata durchführen. Sie benötigen dafür eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung.

Die Anforderungen, die Vertragsärzte für die Genehmigung erfüllen müssen, sind in der Qualitätssicherungsvereinbarung (QS-V) Holmium-Laser bei bPS aufgeführt. Sie ist ebenfalls am 1. April 2016 in Kraft getreten. Zentrale Punkte der QS-V sind die apparativen und organisatorischen Anforderungen. Zudem werden Anforderungen an die Dokumentation und die vom Arzt ab 2017 zu erstellende zusammenfassende Jahresstatistik festgeschrieben.

Die QS-V sieht eine Übergangsregelung für Urologen vor, die bereits vor dem Inkrafttreten der QS-V am 1. April 2016 Holmium-Laser-Behandlungen bei benignem Prostatasyndrom durchgeführt haben.

Rechtsquellen

Holmium-Laser bei bPS

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V
Vertragsdatum: 10.02.2016
Inkrafttreten: 01.04.2016
Holmium-Laser bei bPS (PDF, 92 KB)

Mitteilung der Partner des BMV zu den entscheidungserheblichen Gründen Holmium-Laser-Therapie

Vertragsdatum: 01.04.2016
Mitteilung der Partner des BMV zu den entscheidungserheblichen Gründen Holmium-Laser-Therapie (PDF, 92 KB)

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des G-BA

Die Holmium-Laser Behandlung ist als Nummer 17 und 18 in der Richtlinie aufgeführt.