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Stand 10.01.2022

Coronavirus

Corona-Viren

Therapie von COVID-19

COVID-19 ist eine Multiorgan-Krankheit, die auch Wochen und Monate nach der akuten Phase noch gesundheitliche Probleme bereiten kann. Diese Seite bietet Informationen zu Therapiemöglichkeiten bei COVID-19 und für Langzeit-COVID-Erkrankte.

Abrechnung und Vergütung

Kennzeichnung von Leistungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Seit 1. April 2021 wird nicht mehr der gesamte Fall gekennzeichnet, sondern der Arzt dokumentiert die Ziffer 88240 an allen Tagen, an denen er den Patienten wegen des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus behandelt.

Dann wird Folgendes vergütet:

  • alle Leistungen, die er an diesen Tagen für den Patienten durchführt

sowie

  • die in diesem Quartal abgerechnete Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale,
  • die Zusatzpauschale für Pneumologie (GOP 04530 und 13650) und
  • die Zusatzpauschale fachinternistische Behandlung (GOP 13250),

auch wenn sie nicht an diesen gekennzeichneten Tagen abgerechnet wurden.

Vergütung von Leistungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Alle ärztlichen Leistungen, die aufgrund des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus erforderlich sind, wurden ab 1. Februar 2020 in voller Höhe bezahlt. In 2021 erfolgt die Vergütung aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung.

Wichtig für die Abrechnung ist, dass der Arzt dazu die Ziffer 88240 an allen Tagen dokumentiert, an denen er den Patienten wegen des begründeten klinischen Verdachts auf eine Infektion oder wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus behandelt.

Long-COVID nicht inbegriffen

Es gilt zu beachten, dass Ärztinnen und Ärzte Leistungen im Zusammenhang mit Long-COVID nicht mit der Ziffer 88240 kennzeichnen dürfen, sondern ausschließlich Leistungen zur Abklärung und Behandlung einer akuten Infektion.