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Stand 16.11.2022

Coronavirus

Coronavirus Therapie Ärztin zeigt Aufnahme eine Lunge

Therapie von COVID-19

COVID-19 ist eine Multiorgan-Krankheit, die auch Wochen und Monate nach der akuten Phase noch gesundheitliche Probleme bereiten kann. Diese Seite bietet Informationen zu Therapiemöglichkeiten bei COVID-19 und für Langzeit-COVID-Erkrankte.

Abrechnung und Vergütung

Aktueller Hinweis: Ärztliche Leistungen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion müssen in der Abrechnung nur noch bis zum 30. Juni mit der 88240 gekennzeichnet werden. Ab 1. Juli 2022 entfällt vorerst die Angabe der Kennnummer 88240. Mehr dazu hier.

Kennzeichnung von Leistungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Der behandelnde Arzt beziehungsweise die behandelnde Ärztin dokumentiert die Ziffer 88240 jeweils an den Tagen, an denen eine Behandlung

  • aufgrund des begründeten klinischen Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion (Vorliegen COVID-19-typischer Symptomatik wie akute respiratorische Symptome oder Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn oder klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie) oder
  • aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2)

erforderlich wird.

Vergütung von Leistungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Folgende Leistungen werden nach Verrechnung zusätzlich vergütet:

  • alle Leistungen, die an Tagen erbracht wurden, an denen die Ziffer 88240 dokumentiert wurde

sowie

  • die in diesem Quartal abgerechnete Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale,
  • die Zusatzpauschale für Pneumologie (GOP 04530 und 13650) und
  • die Zusatzpauschale fachinternistische Behandlung (GOP 13250).

Die Verrechnung dieser Leistungen erfolgt auf KV-Ebene. Hierfür wird geprüft, ob und in welchen Umfang die abgerechnete Leistungsmenge weniger stark gestiegen ist als die vereinbarte morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV). In diesem Fall werden die gekennzeichneten Leistungen anteilig aus der MGV und anteilig zusätzlich von den Kassen vergütet.

 

Long-COVID nicht inbegriffen

Es gilt zu beachten, dass Ärztinnen und Ärzte Leistungen im Zusammenhang mit Long-COVID nicht mit der Ziffer 88240 kennzeichnen dürfen, sondern ausschließlich Leistungen zur Abklärung und Behandlung einer akuten Infektion.