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Stand 26.09.2022

Coronavirus

Antivirale Arzneimitteltherapie

Ambulant erfolgen können derzeit die monoklonale Antikörpertherapie sowie auch die Behandlung von COVID-19-Risikopatienten mit den oral anwendbaren antiviralen Medikamenten Paxlovid® und Lagevrio®. Mit einer möglichst frühen Verabreichung sollen schwere Verläufe und Krankenhauseinweisungen verhindert werden.

Paxlovid® (Nirmatrelvir + Ritonavir)

Das oral anwendbare antivirale Medikament Paxlovid® zur Behandlung von COVID-19-Risikopatienten ist seit dem 28. Januar in der Europäischen Union zugelassen und soll zur Behandlung von symptomatischen, nicht hospitalisierten Patienten mit COVID-19 ohne zusätzlichen Sauerstoffbedarf und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf eingesetzt werden.

Dabei sollte die Einnahme der Tabletten so früh wie möglich nach Auftreten der Symptome begonnen werden. Seit 18. August können Hausärztinnen und Hausärzte Paxlovid® auch direkt an ihre Patienten abgeben. Möglich ist eine Bevorratung von bis zu fünf Therapieeinheiten je Arztpraxis.

Die Abgabe oder Verschreibung ist Entscheidung der Ärztin oder des Arztes nach patientenindividueller Abwägung. Die Therapie kann bei entsprechender klinischer Symptomatik auf Grundlage eines positiven Schnelltestes initiiert werden, die Bestätigung durch PCR-Test wird empfohlen.

Mit der direkten Abgabe des vom Bund beschafften antiviralen Arzneimittels durch Hausärzte will das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erreichen, dass Paxlovid® so schnell wie möglich nach Symptombeginn verabreicht werden kann. Dazu wurden die entsprechenden Verordnungen angepasst.

Kriterien für die Anwendung

Entscheidungskriterien für die Anwendung von Paxlovid® sind der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zufolge vor allem hohes Alter und das Vorliegen mehrerer Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes, Immundefizienz- oder -suppression, chronische Niereninsuffizienz, Krebs sowie Herz- und Lungenerkrankungen. Die Stellungnahme wurde in Abstimmung mit dem Ständigen Arbeitskreis der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (STAKOB) verfasst.

Dosierung und Dauer der Behandlung

Paxlovid® sollte so früh wie möglich und innerhalb der ersten fünf Tage nach Symptombeginn verabreicht werden. Das Präparat selbst besteht aus zwei Wirkstoffen, Nirmatrelvir und Ritonavir, in zwei verschiedenen Tabletten.

Die empfohlene Dosierung beträgt nach Herstellerangaben 300 mg Nirmatrelvir (zwei 150 mg Tabletten) und 100 mg Ritonavir (eine 100 mg Tablette) zur gleichzeitigen Einnahme alle zwölf Stunden über einen Zeitraum von fünf Tagen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Erbrechen und Kopfschmerzen.

Nicht mit bestimmten anderen Medikamenten verabreichen

Paxlovid® darf nicht mit bestimmten anderen Medikamenten verabreicht werden. Hinweise zu Wechselwirkungen von Paxlovid® mit anderen Arzneimitteln bietet eine Übersicht der Fachgruppe COVRIIN am Robert Koch-Institut. Auch Patientinnen und Patienten mit stark eingeschränkter Nieren- und Leberfunktion sollten das Präparat nicht erhalten.

Laut Fachinformation wird die Anwendung von Paxlovid während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmittel anwenden, nicht empfohlen. Daten zur Anwendung von Paxlovid in der Stillzeit liegen nicht vor.

Weitere Informationen sind der Fachinformation beziehungsweise der Gebrauchsinformation zu entnehmen. 

Abgabe und Verordnung

Neu: Hausärzte können Paxlovid direkt an ihre Patienten abgeben

Hausärztinnen und Hausärzte können seit dem 18. August 2022 bis zu fünf Therapieeinheiten Paxlovid® je Arztpraxis lagern und im Bedarfsfall direkt abgeben. Die Arzneimittel bestellen sie in ihrer Apotheke, in der sie in der Regel auch den Sprechstundenbedarf beziehen.

Bestellung über die Apotheke

  • Praxen stellen dazu eine Verordnung ohne Namensnennung auf dem Arzneimittelrezept (Muster 16) aus. Als Kostenträger geben sie, wie bei der Bestellung von Impfstoffen gegen COVID-19, das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) mit dem IK 103609999 an. Nach Abgabe des Arzneimittels können in entsprechender Anzahl neue Packungen nachbestellt werden. Praxen dürfen bis zu fünf Therapieeinheiten vorrätig haben.

Patienteninformation

Abrechnung und Vergütung

  • Für den Aufwand im Zusammenhang mit der Abgabe des Medikaments erhalten Ärztinnen und Ärzte laut BMG-Verordnung eine Vergütung von 15 Euro je abgegebene Packung. Diese Regelung gilt für Verordnungen bis 30. September 2022. Praxen rechnen die Leistung mit der Pseudoziffer 88125 über ihre Kassenärztliche Vereinigung ab.

Patientenindividuelle Verordnung weiterhin möglich

Unabhängig von der neuen Regelung ist es weiterhin möglich, dass Haus- und Fachärzte patientenindividuell Verordnungen ausstellen, die in der Apotheke eingelöst werden können. Für fachärztlich tätige Vertragsärzte sowie Kinder- und Jugendärzte bleibt dies der alleinige Beschaffungs- und Versorgungsweg.

Das Rezept muss innerhalb von fünf Werktagen nach Ausstellung eingelöst werden. Ärztinnen und Ärzte geben deshalb die Angabe „gültig bis“ auf dem Formular an. Die fünf Werktage zählen ab dem Ausstellungsdatum. Verordnungen, die beispielsweise am 20. Januar erfolgen, sind – da der 23. Januar kein Werktag ist – bis zum 26. Januar gültig. Danach darf der Apotheker das Medikament nicht mehr abgeben.

Meldung von Nebenwirkungen

Bei auftretenden unerwünschten Ereignissen müssen diese wie bei anderen Arzneimittel auch umgehend an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet werden. Weitere Informationen, unter anderem zur digitalen Meldung von Nebenwirkungen, stellt das BfArM hier zur Verfügung.

Lagevrio® (Molnupiravir)

Das orale antivirale Medikament Molnupiravir (Lagevrio®) zur Therapie von COVID-19-Risikopatienten kann seit dem 3. Januar 2022 verordnet werden. Es kann bei Erwachsenen zur Behandlung von symptomatischen, nicht hospitalisierten Patienten mit COVID-19 ohne zusätzlichen Sauerstoffbedarf und erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf eingesetzt werden.

Die Bundesregierung hat das Arzneimittel Molnupiravir der Firma Merck Sharp & Dohme rechtmäßig in Verkehr gebracht und übernimmt die Produkthaftung. Es ist in der Europäischen Union noch nicht zugelassen.

Kriterien für die Anwendung

Wichtige Kriterien und Hinweise für die Anwendung werden in der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und des Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hoch-pathogene Erreger (STAKOB) sowie in der Patienteninformation beschrieben:

  • Entscheidungskriterien für die Anwendung von Molnupiravir insbesondere bei derzeit begrenzter Verfügbarkeit sind der Stellungnahme zufolge vor allem hohes Alter und das Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer der COVID-19-Erkrankung wie Adipositas (BMI ≥ 30), Alter > 60 Jahre, COPD, Diabetes mellitus, schwere kardiale Erkrankung, chronische Lungenerkrankung, chronische Niereninsuffizienz, aktive Krebserkrankung.
  • Der Impfstatus ist kein Kriterium. Es können nicht geimpfte und geimpfte Patienten behandelt werden, wenn ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht.
  • Schwangerschaft ist eine Kontraindikation. Bei Frauen im gebärfähigem Alter, die keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, darf Molnupiravir ebenfalls nicht angewendet werden. Frauen im gebärfähigen Alter müssen vor Einnahme einen Schwangerschaftstest durchführen.
  • Wegen der Möglichkeit von unerwünschten Wirkungen von Molnupiravir auf den gestillten Säugling sollte das Stillen während der Dauer der Behandlung und für 4 Tage nach Einnahme der letzten Dosis unterbrochen werden.
  • Männer sollten während der Behandlung mit Molnupiravir und für 3 Monate danach kein Kind zeugen.
  • Kinder- und Jugendliche wurden in die Zulassungsstudie nicht aufgenommen, eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird daher nicht empfohlen.
  • Bei immunsupprimierten Patienten mit unzureichender Impfantwort wird bevorzugt die Gabe monoklonaler Antikörper empfohlen.

Weitere Informationen: Die Ergebnisse der Zulassungsstudie MOVe-out wurden im The New England Journal of Medicine (NEJM) am 16. Dezember 2021 veröffentlicht.

Dosierung und Dauer der Behandlung

Die Gabe von Molnupiravir erfolgt innerhalb von 5 Tagen nach Symptombeginn. Die empfohlene Dosis beträgt 800 mg (vier 200mg-Kapseln) oral alle 12 Stunden an 5 aufeinanderfolgenden Tagen. Die Verträglichkeit ist gut. Es gibt bislang keine Hinweise auf Medikamenteninteraktionen.

Verordnung

Der Bund sieht ein spezielles Verfahren zur Verordnung und Belieferung vor:

  • Ärztinnen und Ärzte können das Medikament nach patientenindividueller Risikoabwägung (siehe Stellungnahme AWMF und STAKOB) verordnen, sobald ein positives Testergebnis vorliegt. Hierfür reicht auch ein Antigentest aus. In diesem Fall erfolgt nach der Verordnung zusätzlich eine PCR-Testung.
  • Die Verordnung erfolgt auf dem Rezept-Formular (Muster 16) unter Angabe des Namens des Patienten. Als Kostenträger geben sie – wie beim COVID-19-Impfstoff – das Bundesamt für Soziale Sicherung mit dem IK 103609999 an. Auch für Privatpatienten erfolgt eine Verordnung auf Muster 16.
  • Das Rezept muss innerhalb von fünf Werktagen nach Ausstellung eingelöst werden. Ärztinnen und Ärzte geben deshalb die Angabe „gültig bis“ auf dem Formular an. Die fünf Werktage zählen ab dem Ausstellungsdatum. Verordnungen, die beispielsweise am 20. Januar erfolgen, sind – da der 23. Januar kein Werktag ist – bis zum 26. Januar gültig. Danach darf der Apotheker das Medikament nicht mehr abgeben.
  • Das Rezept wird unmittelbar danach an die Apotheke übermittelt. Um keine Zeit zu verlieren, kann der Arzt den Apotheker – insbesondere auch telefonisch – über die Verschreibung vorab unterrichten, sodass die Bestellung bereits ausgelöst werden kann.
  • Sobald der Apotheke die Verordnung vorliegt, kann sie das Arzneimittel beim Großhandel bestellen. Eine Bevorratung in der Apotheke ist im begrenzten Umfang erlaubt, sodass eine Abgabe des Arzneimittels auch sofort möglich ist.
  • Die Apotheke übergibt das Medikament unverzüglich dem Patienten (auch per Botendienst) – zusammen mit den Anwendungshinweisen und einem Begleitschreiben der Firma MSD mit Kontakthinweisen.
  • Der Patient hat keine Zuzahlung zu leisten.

Mit der Einnahme des Medikaments soll so schnell wie möglich nach Symptombeginn begonnen werden. Daher sind alle an der Lieferkette Beteiligten gehalten, die ärztliche Verordnung schnellstmöglich zu beliefern.

Meldung von Nebenwirkungen

Bei auftretenden unerwünschten Ereignissen müssen diese wie bei anderen Arzneimitteln auch umgehend an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gemeldet werden. Weitere Informationen unter anderem zur digitalen Meldung von Nebenwirkungen stellt das BfArM hier zur Verfügung.

Monoklonale Antikörpertherapie

Monoklonale Antikörper gegen das Spike-Protein können

  • in der frühen Krankheitsphase die SARS-CoV-2-Viruslast bei leichter bis moderater COVID-19-Erkrankung senken.
  • vorbeugend zur Verhinderung einer Erkrankung mit COVID-19 eingesetzt werden.

Sie sind damit eine der Optionen antiviraler Therapie und Prophylaxe von COVID-19.

Gesetzlich Versicherte haben seit dem 31. Mai 2022 einen Anspruch auf Versorgung mit monoklonalen Antikörpern zur Prophylaxe einer COVID-19-Erkrankung. Dies sieht die Verordnung zur SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung vor, die bis zum 7. April 2023 in Kraft ist.

Xevudy® (Sotrovimab)

Das COVID-19-Medikament Xevudy® mit dem monoklonalen Antikörper Sotrovimab wird intravenös verabreicht und kann einem schweren Krankheitsverlauf vorbeugen. Aktuell zeigt sich in vitro nachgewiesen eine deutlich verminderte Wirkung gegenüber den BA.2- sowie BA.4/BA.5-Omikron-Varianten.

Nur für den therapeutischen Einsatz zugelassen

Die Europäische Union hatte das monoklonale Antikörperpräparat Xevudy® im Dezember 2021 zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren (Körpergewicht von mindestens 40 kg) mit einer COVID-19-Erkrankung zugelassen.

Es darf Patienten verabreicht werden, die keine zusätzliche Sauerstofftherapie benötigen und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, zum Beispiel Personen mit Adipositas, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder immunsupprimierte Patienten. Eine prophylaktische Gabe ist von der Zulassung nicht erfasst.

Einmalige intravenöse Infusion

Laut Produktinformation soll Xevudy® innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten von COVID-19-Symptomen angewendet werden. Die empfohlene Dosis ist eine einzelne intravenöse Infusion von 500 mg, die nach Verdünnung des Arzneimittels verabreicht wird. Die Infusion dauert etwa 30 Minuten. Das Medikament muss bei Kühlschranktemperaturen (+2 °C bis 8 °C) transportiert und gelagert werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) stellt weiterführende Informationen für Fachkreise und Patientinnen und Patienten über seine Internetseiten bereit.

Vergütung

Der Bezug von Xevudy erfolgt über die zentrale Beschaffung des Bundes über sogenannte Stern- und Satellitenapotheken. Die Vergütung von Leistungen in Zusammenhang mit von der Bundesregierung beschafften und verteilten monoklonalen Antikörpern wird abweichend vom üblichen Vorgehen über die Monoklonale-Antikörper-Verordnung (MAKV) geregelt, die bis zum 7. April 2023 in Kraft ist.

Leistung GOP Vergütung
Therapie mit monoklonalen Antikörpern bei einem mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten 88400 360 Euro
Zuschlag für einen Besuch in der Häuslichkeit oder in einem Pflegeheim im Zusammenhang mit der GOP 88401 88402 60 Euro
Lagerung und Abgabe einschließlich Transport von monoklonalen Antikörpern von der Krankenhausapotheke an den Leistungserbringer 88403 40 Euro

Postleitzahlen-Tool zur Suche nach Ansprechpartnern zur Therapie mit monoklonalen Antikörpern in Krankenhäusern finden Sie hier.

Evusheld® (Tixagevimab/Cilgavimab)

Das Kombinationspräparat Tixagevimab/Cilgavimab (Evusheld®) wird intramuskulär appliziert und weist eine lange Halbwertzeit auf. Nach Einschätzung der Fachgruppe COVRIIN beim RKI ist die Wirksamkeit von Evusheld® in vitro bei der Omikron-Variante BA.1 deutlich reduziert sowie bei den Varianten BA.4/BA.5 mäßig reduziert.

Die Europäische Union hat das Arzneimittel Evusheld® zunächst für die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit mindestens 40 kg Körpergewicht zugelassen. Seit September 2022 ist Evusheld® auch zur Behandlung von COVID-19 bei asymptomatischen Patientinnen und Patienten oder Personen mit milder Symptomatik (ohne Sauerstoffbedarf) in der frühen Krankheitsphase zugelassen. Nach Empfehlung des RKI ist es unter anderem für Patientinnen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem vorgesehen, bei denen eine unzureichende Immunantwort auf eine SARS-Cov-2-Impfung erwartet wird.

Applikation und Dosierung

Es handelt sich um kühlkettenpflichtige Arzneimittel (Lagerung und Transport bei +2 °C bis +8 °C). Die Applikation der Präparate erfolgt ausschließlich intramuskulär als zwei separate, aufeinanderfolgende Injektionen an verschiedenen Stellen des Körpers, vorzugsweise in jeden Gesäßmuskel.

Die empfohlene Dosierung zur Behandlung von COVID 19 beträgt 600 mg (300 mg Tixagevimab + 300 mg Cilgavimab).

Bei Anwendung in der PrEP wird seitens der Fachgruppe COVRIIN am RKI ebenfalls eine Dosierung von 300 mg/300 mg empfohlen. Hierbei weist sie darauf hin, dass es sich bei dieser Dosierung um einen Off-Label-Use (OLU) handelt – zugelassen ist die PrEP bislang mit einer Dosierung von 150 mg/150 mg.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) stellt weiterführende Informationen für Fachkreise und Patientinnen und Patienten über seine Internetseiten bereit.

Vergütung

Die Kosten für das Präparat Evusheld® übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung.

Vor Verordnung von 300 mg/300 mg pro Patient entsprechend der Off-Label-Use Empfehlung der STIKO zur PrEP sollte eine Rücksprache mit der jeweils zuständigen Krankenkasse erfolgen.