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Stand 18.11.2021

Coronavirus

Corona-Viren

Monoklonale Antikörpertherapie

Monoklonale Antikörper gegen das Spike-Protein können in der frühen Krankheitsphase die SARS-CoV-2-Viruslast bei leichter bis moderater COVID-19-Erkrankung senken. Sie sind damit eine der Optionen antiviraler Therapie von COVID-19. Die Behandlung mit monoklonalen Antikörpern ist auch in Deutschland möglich. Geregelt wird Bereitstellung, der Anspruch sowie die Vergütung der Anwendung dieser in Europa bislang rechtlich nicht zugelassenen Arzneimittel durch die die Monoklonale-Antikörper-Verordnung (MAKV) des Bundesministeriums für Gesundheit.

Vertragsärzte und Vertragsärztinnen, die an COVID-19 erkrankte Patienten mit Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf über die Möglichkeit einer monoklonalen Antikörpertherapie informieren möchten, diese aber nicht selber durchführen, finden die wichtigsten Punkte wie die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Therapie sowie Hinweise für das Gespräch zu den Behandlungsoptionen und den nächsten Schritten in einer Praxisinformation der KBV.  

PraxisInfo: COVID-19-Therapie mit monoklonalen Antikörpern


Therapie auch ambulant möglich
Laut Rechtsverordnung kann die monoklonale Antikörpertherapie auch ambulant erfolgen, sofern ein Vertragsarzt die Anwendung für einen Patienten als indiziert erachtet und die Therapie im Rahmen eines individuellen Heilversuchs verantwortet.

Die Abrechnung erfolgt in diesem Fall über die Gebührenordnungsposition (GOP) 88400 „Leistungen im Zusammenhang mit der Anwendung von monoklonalen Antikörpern“. Die GOP ist mit 450 Euro bewertet, entsprechend der Vorgabe in der Monoklonale-Antikörper-Verordnung (MAKV).

COVID-19-Therapie mit monoklonalen Antikörpern: Liste der Behandlungszentren und Kliniken
Monoklonale-Antikörper-Verordnung – MAKV (PDF-Dokument) (Stand: 21.04.2021)
Erste Verordnung zur Änderung der Monoklonale-Antikörper-Verordnung (Stand: 23.11.2021)