Zi stellt aktualisierte Kodierhilfe für Praxen bereit
Die Kodierhilfe enthält den aktualisierten Datenbestand für 2026 und steht im Internet sowie als App zur Verfügung. Über die Suchfunktion sollen Praxen schnell und effizient zum richtigen ICD-Kode gelangen und erhalten bei Bedarf zusätzliche Kodierhinweise.
Fachgruppenspezifische Thesauren
Darüber hinaus hält das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) 16 fachgruppenspezifische Übersichten mit den jeweils häufigsten Kodierungen bereit. Sie wurden ebenfalls aktualisiert und stehen in unterschiedlichen Formaten als PDF-Datei zum Selbstausdrucken sowie online auf der Internetseite des Zi zur Verfügung.
Kodier-Manuale
Ergänzend gibt es zu ausgewählten Krankheitsbildern die Kodier-Manuale, die ebenfalls als PDF-Dateien heruntergeladen werden können. Aktuell stehen Übersichten zu den Themenkomplexen Demenz, HIV, Infektanfälligkeit und Immundefekt sowie COVID-19 bereit. Das Manual „Infektanfälligkeit und Immundefekt“ wurde zu Jahresbeginn umfassend überarbeitet (s. Infokasten unten).
Die Zi-Manuale sollen Praxen beim Kodieren zusammenhängender Diagnosen unterstützen und darüber hinaus eine differenzialdiagnostische Abgrenzung verschiedener Krankheitsbilder ermöglichen.
Praxen können das Service-Angebot des Zi kostenfrei nutzen. Es steht ergänzend zur Kodierunterstützung bereit, die in den Praxisverwaltungssystemen integriert ist.
Zi-Kodier-Manual Infektanfälligkeit und Immundefekt: Umfassende Überarbeitung
Das Zi hat sein Kodier-Manual zum Thema Infektanfälligkeit und Immundefekt vollständig überarbeitet und erweitert. Das praxisorientierte Manual bietet Ärztinnen und Ärzten eine wertvolle Unterstützung bei der korrekten Kodierung von Krankheitsbildern und Versorgungsbereichen.
Es enthält kapitelübergreifende Informationen zu ICD-10-Kodes sowie fundierte fachliche Hintergründe, die auf den Ergebnissen der Zi-Kodierhilfe basieren. Die Inhalte wurden in interdisziplinären Arbeitsgruppen unter Berücksichtigung aktueller Leitlinien, wissenschaftlicher Literatur und praktischer Erfahrungen konsentiert.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Differenzierung zwischen physiologischer und pathologischer Infektanfälligkeit sowie der Klassifikation und Diagnostik primärer und sekundärer Immundefekte. Mithilfe von Flussdiagrammen und Tabellen wird die richtige Kodierung der Infektanfälligkeit und der Immundefekte erleichtert. Zudem bietet das Manual eine detaillierte Übersicht über die Klassifikation angeborener Störungen des Immunsystems gemäß der International Union of Immunological Societies (IUIS).