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Verantwortung. Medizin. Miteinander - Selbstverwaltung weiterdenken Positionspapier der KBV und KZBV anlässlich 70 Jahre Selbstverwaltung

70 KBV KZBV

Seit 1955 sichert die ärztliche und psychotherapeutische Selbstverwaltung die ambulante Versorgung in Deutschland. Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens haben die KBV und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht.

Seit sieben Jahrzehnten zeigen KBV und KZBV: Selbstverwaltung wirkt – weil sie unabhängig, patientennah und effizient ist. Selbstverwaltung ist keine nachgeordnete Verwaltungseinheit, sondern eine eigenständige, verfassungsrechtlich verankerte Steuerungsform unseres Gesundheitswesens. Sie verbindet die Fachkompetenz freiberuflicher Medizin mit demokratischer Legitimation und sichert dadurch ein stabiles Gesundheitssystem. 

Unser Ansatz ist klar: Wir gestalten ein Gesundheitssystem, das allen Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion, ihrem Geschlecht, sexueller Orientierung oder ihrem sozialen Status – Zugang zu hochwertiger medizinischer Versorgung bietet.

In Zeiten zunehmender sozialer, demografischer und globaler Herausforderungen gilt: Verantwortung braucht Freiheit – Eigenverantwortung braucht Gestaltungsspielräume. Selbstverwaltung ist deshalb Ausdruck von Gemeinwohlorientierung und ein Schutz gegen staatliche Überzentralisierung. 

Funktionierende Daseinsvorsorge ist nicht nur eine soziale Aufgabe, sondern eine demokratische: Wo Menschen sich auf eine funktionierende Daseinsvorsorge verlassen können, wächst das Vertrauen in der Gesellschaft und schrumpft der Nährboden für extreme Kräfte.

Was uns stark macht und was wir von der Politik erwarten

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Positionspapier der KBV und KZBV

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