Bundesweiter Aktionstag: Gut vorbereitet durch Hitzewellen
Medikamente wirken bei Hitze teilweise anders, Krankheitsbilder verändern sich, und hitzebedingte akute Beschwerden wie Synkopen, Schwindel oder Hitze-Erschöpfung erfordern schnelles Handeln. Präventionsmaßnahmen und eine zielsichere Ansprache von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko in der Praxis können jedoch entgegenwirken.
Informationsangebot für Praxen
Auf der Themenseite Hitzeschutz finden Praxen eine Patienteninformation zum Ausdrucken. Ärztinnen und Ärzte können das Infoblatt ihren potenziell gefährdeten Patientinnen und Patienten bei der Beratung aushändigen und es im Wartezimmer auslegen.
Außerdem stellt die KBV online eine Checkliste für Praxen bereit, die sämtliche Maßnahmen zum Hitzeschutz umfasst. Darin werden konkrete Schritte aufgezählt, um etwa das Personal zu schützen, oder das Sprechstundenangebot den Bedingungen während der Sommermonate anzupassen.
Vielfältiges Programm rund um den Hitzeaktionstag
Auch zahlreiche Aktionen, Vorträge und Fachsymposien für Fachkräfte im Gesundheitswesen und in der Pflege finden rund um den Hitzeaktionstag bundesweit statt. Ziel ist es, besonders gefährdete Menschen zu schützen und Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. Interessierte finden auf der Internetseite des Hitzeaktionstags alle Termine und nähere Informationen zur Anmeldung.
Hitzeaktionstag
Der Hitzeaktionstag findet 2026 zum vierten Mal statt. Initiatoren sind unter anderem: Bundesärztekammer, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, Deutsche Krankenhausgesellschaft, Deutscher Pflegerat, GKV-Spitzenverband und Klima-Allianz Deutschland.
Über 125 Organisationen aus Deutschland und Österreich beteiligen sich als Partner, darunter auch die KBV.