Praxisnachricht
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Arzneiverordnung in der Praxis: Neue Ausgabe erschienen

Die aktuelle Ausgabe des Arzneimittelbulletins widmet sich schwerpunktmäßig der Herpes-zoster-Impfung. Im Mittelpunkt stehen ihre Sicherheit, neue Erkenntnisse zu einem möglichen Einfluss auf das Demenzrisiko und die Frage, wie wissenschaftliche Evidenz zuverlässig bewertet werden kann.

Kann die Herpes-zoster-Impfung selbst einen Herpes zoster auslösen? Gibt es Hinweise auf einen Schutz vor Demenz? Die Ausgabe ordnet beide Fragestellungen anhand der aktuellen Studienlage ein und zeigt, wie Beobachtungsdaten und klinische Evidenz sachgerecht interpretiert werden sollten. Damit liefert sie Ärztinnen und Ärzten eine fundierte Grundlage für die Beratung ihrer Patientinnen und Patienten.

Aktuelles aus Therapie und Pharmakovigilanz

Ergänzend werden aktuelle Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie vorgestellt – darunter neue Zweitlinienoptionen bei primär biliärer Cholangitis, moderne Behandlungsstrategien bei chronisch induzierbarer Urtikaria sowie Fortschritte in der Therapie der zystischen Fibrose.

Weitere Beiträge befassen sich mit Arzneimittelrisiken, etwa schweren Hypoglykämien nach der Umstellung von Insulin icodec auf Insulin glargin oder Lungentoxizitäten unter Nitrofurantoin. Darüber hinaus gibt es Beiträge zur evidenzbasierten Medizin, die die Interpretation klinischer Studien sowie statistischer Kennzahlen wie Hazard Ratios und Kaplan-Meier-Kurven verständlich erläutern. Sie dienen als Hilfestellung für eine kritische Bewertung wissenschaftlicher Daten im ärztlichen Alltag und gleichzeitig als praxisnahe Orientierung für eine sichere, evidenzbasierte und patientenorientierte Arzneimitteltherapie.

Pharmaunabhängige Informationen

„Arzneiverordnung in der Praxis“ wird von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) herausgegeben und greift pharmaunabhängig aktuelle Fragestellungen der Arzneimitteltherapie auf beziehungsweise informiert über neue Medikamente sowie bekannte und neue Nebenwirkungen. Das Heft erscheint drei- bis viermal im Jahr und kann auf der Internetseite der AkdÄ kostenfrei heruntergeladen werden.

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