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Weitere Infomaterialien zu den Auswirkungen des Spargesetzes jetzt online

Zu den Auswirkungen des Spargesetzes stellt die KBV weitere Infomaterialien für Praxen online bereit. In einer Patienteninformation werden die Folgen der Kürzungen für die ambulante Versorgung erläutert. Zusätzlich gibt es ein Poster.

Mit den Infomaterialien können Praxen ihre Patienten über die Einsparungen und deren Folgen informieren. So wird darin erwähnt, dass die Krankenkassen künftig viele Untersuchungen und Behandlungen nur noch bis zu einer starren Obergrenze finanzieren und andere gar nicht mehr. Allein im kommenden Jahr seien rund 46 Millionen Behandlungsfälle nicht finanziert, heißt es in der Patienteninformation. Die Praxen müssten infolgedessen ihre Ausgaben und ihr Angebot reduzieren, zum Beispiel Termine streichen oder Sprechstunden kürzen.

Patienteninfo und Poster zum Ausdrucken

Patienteninfo und Poster stehen zum Ausdrucken online bereit. Das Plakat gibt es dabei in zwei Farbversionen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die KBV auf einer Themenseite im Internet mehrere Informationen für Praxen zum Spargesetz veröffentlicht. Was die Einsparungen für Ärzte und Psychotherapeuten bedeuten und welche neuen Belastungen auf sie zukommen, fasst eine PraxisInfo zusammen. Eine Sparliste zeigt, was künftig alles nicht mehr bezahlt wird.

Das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist seit 30. Juli in Kraft. Es sieht für die Praxen allein im kommenden Jahr Einsparungen in Höhe von drei Milliarden Euro vor. Die Einsparungen reichen von der Abschaffung der Vergütungsregelungen für sogenannte TSVG-Fälle über den Wegfall der extrabudgetären Vergütung für ambulante Operationen, Früherkennungsuntersuchungen, Psychotherapie und viele andere Untersuchungen und Behandlungen bis zur Streichung der Hygienezuschläge.

Weitere Informationen

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