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Gemeinsamer Aufruf: Darmkrebs-Prävention als Chance begreifen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Stiftung LebensBlicke-Früherkennung Darmkrebs wollen gemeinsam ein deutliches Zeichen für mehr Darmgesundheit setzen. Darmkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die heute durch Vorsorge in vielen Fällen verhindert oder früh erkannt werden können. Diese Chance soll stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.

Der gemeinsame Aufruf verfolgt das Ziel, Menschen positiv und ermutigend an die Möglichkeiten der Darmkrebsprävention heranzuführen. Moderne Vorsorgeverfahren sind sehr sicher, sehr wirksam und sehr gut verträglich – und jede wahrgenommene Untersuchung stellt einen aktiven Schritt für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben dar.

Die Stiftung LebensBlicke und die Gastro-Liga e.V. rufen gerade im Darmkrebsmonat März jeden Jahres die Bevölkerung dazu auf, sich umfassend über Darmkrebs zu informieren und die vielfältigen Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung wahrzunehmen. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und trägt das Motto: „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben.“

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Botschaft von KBV und Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März 2026 steht die Idee, Prävention als Chance zu begreifen – als Möglichkeit, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und für die Menschen, die einem nahestehen. Beide Einrichtungen engagieren sich dafür, Hemmschwellen abzubauen, Wissen zu stärken und Prävention als selbstverständlichen Bestandteil eines gesundheitsbewussten Lebensstils zu verankern.

„Darmkrebsvorsorge rettet Leben – und sie ist einfacher, als viele denken. Die Niedergelassenen stehen bereit, ihre Patientinnen und Patienten kompetent zu beraten und zu begleiten. Ein Termin in der Praxis kann der entscheidende Schritt sein“, betont Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV.

„Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Angebote der Darmkrebsfrüherkennung zu nutzen und das Gespräch mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt zu suchen. So lässt sich ein wesentlicher Beitrag dazu leisten, Darmkrebs zu verhindern und Gesundheit nachhaltig zu stärken“, so Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

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Darmkrebsvorsorge: Krebs verhindern, bevor er entsteht