KBV-Vorstand: „Schlüsselrolle für 116117 richtig und konsequent“
„Wir müssen natürlich den Referentenentwurf abwarten, um Details bewerten zu können. Aber so viel vorab: Mit dem multimedial angelegten System der 116117 verfügen KBV und Kassenärztliche Vereinigungen über millionenfach bewährte Kanäle für digitale Ersteinschätzungen sowie Terminvermittlungen. Es ist daher richtig und konsequent, diesem bereits vorhandenen System eine Schlüsselrolle zuzuweisen. Wenn Politik gleichzeitig die Rolle der elektronischen Patientenakte (ePA) aufwerten will, muss sie und müssen vor allem die Krankenkassen die Akzeptanz und Verbindlichkeit der ePA bei den Bürgerinnen und Bürgern erheblich steigern. Allein auf die ePA zu setzen, ist jedoch realitätsfern. Für die Durchführung einer eÜberweisung benötigen wir einen Versorgungsfachdienst in der Telematikinfrastruktur, über den alle notwendigen Informationen weitergegeben werden können – und zwar unabhängig davon, ob der Patient eine ePA besitzt oder nicht.“