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KBV stellt Praxen Hitzeschutz-Checkliste und Patienteninformation bereit

Der Juli ist in Deutschland der wärmste und sonnigste Monat. 2026 drohen hierzulande laut Langfristprognosen besonders hohe Temperaturen. Ein breites Bündnis aus Organisationen des Gesundheitswesens, an dem auch die KBV beteiligt ist, hat einen Hitzeaktionstag am 11. Juni ins Leben gerufen, um auf die gesundheitlichen Folgen von Hitze aufmerksam zu machen und den Hitzeschutz zu stärken.

Die KBV bietet ein vielfältiges Informationsangebot zum Hitzeschutz speziell für Praxen an. Der systematische Umgang mit Risiken und der Schutz von Personal und Patienten an heißen Tagen ist unter anderem ein wichtiges Thema in QEP (QEP-Ziel 2.1.3 [1]).  

Die verschiedenen Hitzeschutzmaßnahmen innerhalb der Praxis reichen von Jalousien, über Ventilatoren und Kühlpads bis hin zu einem Lüftungskonzept oder angepassten Sprechstundenzeiten. Gefährdete Patientinnen und Patienten können zudem etwa über die Praxisverwaltungssoftware identifiziert werden, um Medikationspläne zu überprüfen und gezielt über geeignete Arzneimittellagerung zu informieren oder zu Vorsorge- beziehungsweise Kontrolluntersuchungen einzuladen. 

Umfangreiche Themenseite

Interessierte ärztliche und psychotherapeutische Praxen und MVZ finden auf der KBV-Themenseite verschiedene Informations- und Schulungsmaterialien. Einen guten Einstieg bietet eine Checkliste zur Erstellung eines Hitzeschutzplans. Sie basiert auf Materialien des Aktionsbündnisses Hitzeschutz Berlin und einem entsprechenden Musterdokument aus QEP.
Auf der Themenseite Hitzeschutz finden Praxen außerdem eine Patienteninformation zum Ausdrucken. Ärztinnen und Ärzte können das Infoblatt ihren potenziell gefährdeten Patientinnen und Patienten bei der Beratung aushändigen und es im Wartezimmer auslegen.

Weitere Informationen

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