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Wirkstoff AKTUELL

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Umeclidinium/Vilanterol

Die Wirkstoffkombination Umeclidinium/Vilanterol ist seit Mai 2014 als bronchialerweiternde Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung zugelassen.

Gegenüber dem Wirkstoff Tiotropium, der für das gleiche Anwendungsgebiet zugelassen ist, sieht der Gemeinsame Bundesausschuss jedoch keinen Beleg für einen Zusatznutzen von Umeclidinium/Vilanterol.

Urologische Spasmolytika (Anticholinergika)

Zu den Reizsymptomen des unteren Harntrakts („Überaktive Blase”) gehören: Blasenhypersensitivität („sensorische Urge”), Detrusorüberaktivität („motorische Urge”) und hyperbare Blase („low compliance bladder”). Die Behandlung der idiopathischen Formen folgt den Regeln einer Stufentherapie.

Nach frustraner Verhaltenstherapie und Biofeedback-Methoden können neurotrope und myotrope Spasmolytika eingesetzt werden.

In der Regel gilt für diese Medikamente eine enge Wirkung-Nebenwirkung-Korrelation. Hinsichtlich der Symptomverbesserung zeigten sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirkstoffen. Daher können und sollen primär die älteren, kostengünstigen Wirkstoffe eingesetzt werden. Da die Wirkung der zur Verfügung stehenden Anticholinergika gegenüber Placebo relativ gering ist, sollte eine Therapie über längere Zeit nur bei eindeutig positiver Wirkung erfolgen, um Patienten nicht unnötigen Nebenwirkungen auszusetzen. Bei Auftreten von nicht tolerablen Nebenwirkungen (z.B. Mundtrockenheit) können als therapeutischer Versuch andere Vertreter der Wirkstoffgruppe eingesetzt werden. Belege für eine systematische Überlegenheit der neueren Wirkstoffe fehlen jedoch.

Ustekinumab

Der Wirkstoff Ustekinumab ist zugelassen zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, bei denen andere systemische Therapien einschließlich Ciclosporin, Methotrexat und PUVA (Psoralen Ultraviolett A) nicht angesprochen haben, kontraindiziert sind oder nicht vertragen wurden.

So gelangen Ärzte in das Fortbildungsportal

Das Fortbildungsportal der KBV steht im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen bereit. Um an der Fortbildung teilzunehmen, melden sich Ärzte in ihrem KV-Portal an und wählen aus der Übersicht der Anwendungen das KBV-Fortbildungsportal aus. Ein Zugang ist auch über die Einstiegsseite der KBV möglich: http://portal.kv-safenet.de (nur für Nutzer).

Ärzte, die noch keinen Zugang zum Sicheren Netz haben, benötigen einen Anschluss, zum Beispiel KV-SafeNet*. Mehr dazu erfahren sie bei ihrer KV und hier.

*Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.