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Wirkstoff Aktuell

WirkstoffAktuell ist eine Information der KBV im Rahmen des § 73 (8) SGB V in Zusammenarbeit mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Die Publikation enthält unter anderem Hinweise zur Indikation, zum therapeutischen Nutzen und zur wirtschaftlichen Verordnung von Wirkstoffen.

Vertragsärzte können zu jeder Ausgabe an einer zertifizierten Online-Fortbildung teilnehmen und drei CME-Punkte erhalten.

So gelangen Sie zum Fortbildungsportal

Das Fortbildungsportal der KBV ist ein Angebot für Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen: https://fortbildungsportal.kv-safenet.de. Um sich anmelden zu können, muss der Praxiscomputer mit dem Sicheren Netz verbunden sein, zum Beispiel über die Telematikinfrastruktur.

Alle Ausgaben von WirkstoffAktuell

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Glycopyrronium

Glycopyrronium ist zugelassen als bronchialerweiternde Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Das Anticholinergikum bietet auf Basis der vorliegenden Daten keinen relevanten Vorteil gegenüber den Alternativen Aclidinium und Tiotropium.

Granulozyten-koloniestimulierender Faktoren (G-CSF)

Eine Infektionsprophylaxe bei Tumorpatienten sollte immer unter Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Art der Immunsuppression (z.B. Neutropenie, Antikörpermangel, T-Zellsuppression, Asplenie oder deren Kombinationen) durchgeführt werden. Ein Einsatz des hämatopoetischen Wachstumsfaktors G-CSF (Granulozyten-koloniestimulierender Faktor) zur Vermeidung febriler Neutropenien ist hinsichtlich der Indikation, der Nebenwirkungen und der Kosten zu prüfen.

Guanfacin

Guanfacin ist zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 17 Jahren zugelassen, für die eine Behandlung mit Stimulanzien nicht infrage kommt, unverträglich ist oder sich als unwirksam erwiesen hat. Guanfacin darf nur im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts angewendet werden. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen muss der Einsatz gegenüber den bestehenden Therapiealternativen sorgfältig abgewogen werden.