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Wirkstoff AKTUELL

Alle Ausgaben von Wirkstoff AKTUELL

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Valdecoxib (Bextra®)

Valdecoxib wurde zur symptomatischen Behandlung von Osteoarthrose oder rheumatoider Arthritis sowie zur Behandlung der primären Dysmenorrhoe zugelassen. Die bisher publizierten Studien zeigten keinen Wirksamkeits-vorteil im Vergleich zu konventionellen NSAR. Auch eine bessere gastro-intestinale Verträglichkeit von Valdecoxib ist nicht hinreichend belegt.

Vedolizumab

Vedolizumab führt bei Patienten mit Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn zu einer signifikant höheren klinischen Ansprechrate als Placebo. Direkte Vergleiche mit anderen zur Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen zugelassenen Wirkstoffen fehlen.

Die klinischen Remissionsraten sind gering. Zu beachten sind die schwerwiegenden Nebenwirkungen (bakterielle und virale Infektionen einschließlich opportunistischer Infektionen, erhöhte Suszeptibilität gegenüber tuberkulösen Neuinfektionen) und die hohen Kosten.

Im Verfahren zur frühen Nutzenbewertung legte der pharmazeutische Unternehmer keine direkten Vergleichsstudien zu der jeweiligen zweckmäßigen Vergleichstherapie vor. Der indirekte Vergleich konnte aufgrund der vorliegenden Heterogenität der Studienpopulationen nicht berücksichtigt werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss kam daher zu dem Ergebnis, dass der Zusatznutzen von Vedolizumab zur Behandlung der Colitis ulcerosa und des Morbus Crohn nicht belegt ist.

Venlafaxin (Trevilor® Tabletten 37,5 mg; Trevilor® retard)

Venlafaxin ist kein Mittel der ersten Wahl bei der Akutbehandlung depressiver Erkrankungen. Es hat keinen Behandlungsvorteil gegenüber kostengünstigeren Nichtselektiven Monoamin-Rückaufnahmeinhibitoren (tri- und tetrazyklische Antidepressiva) und Selektiven Serotonin-Rückaufnahmeinhibitoren.

So gelangen Ärzte in das Fortbildungsportal

Das Fortbildungsportal der KBV steht im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen bereit. Um an der Fortbildung teilzunehmen, melden sich Ärzte in ihrem KV-Portal an und wählen aus der Übersicht der Anwendungen das KBV-Fortbildungsportal aus. Ein Zugang ist auch über die Einstiegsseite der KBV möglich: http://portal.kv-safenet.de (nur für Nutzer).

Ärzte, die noch keinen Zugang zum Sicheren Netz haben, benötigen einen Anschluss, zum Beispiel KV-SafeNet*. Mehr dazu erfahren sie bei ihrer KV und hier.

*Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.